Kill the Messenger (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Cuesta |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery, Thriller, Historie |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (947 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Journalist Gary Webb stößt in den 1990er Jahren durch Zufall auf Verstrickungen der CIA mit mittelamerikanischen Drogenkartellen: Über den Kokainverkauf in den Straßen von South Central L.A. wurden die Contras in Nicaragua finanziert. Was als Recherche beginnt, wird zu einer Serie brisanter Enthüllungen in den San Jose Mercury News.
Die Veröffentlichung löst ein politisches Erdbeben aus — und zieht eine Gegenbewegung nach sich. Die CIA schlägt mit Verleumdungen zurück, und auch Kollegen renommierter Medien diffamieren den Autor. Webb kämpft von da an nicht nur um sein Ansehen, seinen Job und seine Familie, sondern auch um sein Leben.
Entstehungsgeschichte
Michael Cuesta übernahm die Regie; herausgekommen ist die Arbeit 2014. Jeremy Renner, Mary Elizabeth Winstead, Michael Sheen und Ray Liotta bilden die Besetzung. Dass neben der Hauptrolle mehrere profilierte Nebenrollen besetzt sind, passt zu einem Stoff, in dem ein Einzelner nacheinander auf sehr unterschiedliche Gegenüber trifft. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama, Mystery, Thriller und Historie kommen hier zusammen, und diese Kombination beschreibt den Bau des Films ziemlich genau. Das Historische liegt im Zeitraum der 1990er Jahre und dem politischen Umfeld, in dem die Recherche stattfindet. Krimi und Mystery greifen, solange offen ist, was tatsächlich zusammenhängt. Der Thriller setzt in dem Moment ein, in dem die Recherche sich gegen den Rechercheur wendet.
Bemerkenswert an der Anlage ist die Verschiebung des Gegners. Zunächst richtet sich die Arbeit gegen einen Nachrichtendienst und gegen Kartelle; die schärfste Bedrohung kommt dann jedoch aus dem eigenen Berufsfeld. Der Stoff behandelt einen realen Fall, weshalb Zurückhaltung im Ton angebracht ist.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 6,6 von 10, also ein Wert im oberen Mittelfeld. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film in der Reihe jener Dramen, die journalistische Arbeit als mühsamen und riskanten Vorgang zeigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeremy Renner als Gary Webb
- Mary Elizabeth Winstead als Anna Simons
- Michael Sheen als Fred Weil
- Ray Liotta als John Cullen
- Robert Patrick als Ronny Quail
- Andy Garcia als Norwin Meneses
- Paz Vega als Coral Baca
- Michael Kenneth Williams als Ricky Ross
- Rosemarie DeWitt als Sue Webb
- Tim Blake Nelson als Alan Fenster
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Verfügbarkeit
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