Kika (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pedro Almodóvar |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-10-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 2.019.069 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (329 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kika arbeitet als Visagistin und wird eines Tages auf das Anwesen eines amerikanischen Schriftstellers gerufen. Dort soll sie den Leichnam seines Stiefsohns Ramon herrichten. Doch Ramon ist nicht tot, und ausgerechnet Kikas Zuwendung holt ihn ins Leben zurück. Aus dieser seltsamen ersten Begegnung wird eine Beziehung, die beiden bleiben ein Paar.
Ganz so einfach ist das gemeinsame Leben allerdings nicht. Kika hat Affären mit dem Schriftsteller und fürchtet, Ramon könnte davon erfahren. Ramon wiederum hält noch Kontakt zu seiner früheren Geliebten Andrea, einer ehemaligen Psychologin. Andrea moderiert inzwischen eine ebenso blutrünstige wie erfolgreiche Reality-Show namens „Das Schlimmste vom Tage“, die zur besten Sendezeit Morde und Unfälle präsentiert. Zwischen diesen Figuren entsteht ein Geflecht aus Geheimnissen, Begehren und medialer Sensationslust.
Entstehungsgeschichte
Pedro Almodóvar hat den Film 1993 in Szene gesetzt. Zur Besetzung gehören Verónica Forqué, Victoria Abril, Peter Coyote und Rossy de Palma. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt dem Umstand Rechnung, dass Gewalt, Sexualität und ein Fernsehformat voller Verbrechen zum Stoff gehören.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier eine enge Verbindung ein. Schon die Ausgangssituation ist grotesk: Ein vermeintlich Toter erwacht unter den Händen einer Maskenbildnerin. Aus solchen Momenten zieht der Film seinen schwarzen Humor, während Untreue und Eifersucht die dramatische Seite bilden.
Besonders auffällig ist die Rolle der Fernsehshow. Mit Andrea und ihrem Format rückt die Geschichte ein Medium in den Blick, das menschliches Unglück zur Unterhaltung macht. Die Liebesverwicklungen der Figuren und die Ausschlachtung von Gewalt im Programm laufen parallel, sodass private Geheimnisse und öffentliche Zurschaustellung einander spiegeln. Die Mischung aus Farce und Medienkritik gibt dem Stoff eine doppelte Stoßrichtung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten fällt das Publikumsurteil freundlich aus, auch wenn es sich erst auf wenige hundert Stimmen stützt. Seit dem Erscheinen sind 33 Jahre vergangen, und das Thema einer Unterhaltungsindustrie, die vom Leid anderer lebt, hat in dieser Zeit nichts an Aktualität verloren. Innerhalb der schwarzen Komödie steht der Film für einen Ansatz, der Überzeichnung und gesellschaftliche Beobachtung zusammenführt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Verónica Forqué als Kika
- Victoria Abril als Andrea Caracortada
- Peter Coyote als Nicholas Pierce
- Rossy de Palma als Juana
- Àlex Casanovas als Ramón
- Santiago Lajusticia als Pablo
- Bibiana Fernández als Susana
- Anabel Alonso als Amparo
- Jesús Bonilla als Police
- Karra Elejalde als Police
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Verfügbarkeit
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