Keoma - Melodie des Sterbens (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Enzo G. Castellari |
|---|---|
| Genre | Western, Action, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-11-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (170 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach seinem Dienst im amerikanischen Bürgerkrieg kehrt Keoma, Sohn einer indianischen Mutter, in seine Heimatstadt an der Grenze zurück. Was er vorfindet, ist eine Stadt in der Gewalt von Caldwell, einem ehemaligen Südstaaten-Freischärler, und dessen brutaler Gang. Zusätzlich erschwert wird seine Lage dadurch, dass seine drei Halbbrüder sich mit Caldwell verbündet haben und Keoma unmissverständlich zu verstehen geben, dass er nicht willkommen ist. Entschlossen, den Griff Caldwells und seiner Brüder um die Stadt zu brechen, verbündet sich Keoma mit einem ehemaligen Ranch-Angestellten seines Vaters, um seine Rechnung mit Gewalt zu begleichen.
Entstehungsgeschichte
Der Western entstand 1976 unter der Regie von Enzo G. Castellari. In den Hauptrollen sind Franco Nero als Keoma, William Berger, Olga Karlatos und Orso Maria Guerrini zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Western, Action und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: ein Heimkehrer, der auf familiäre Verwerfungen und organisierte Gewalt trifft, bietet Raum für Konflikte, die über den klassischen Revolverduellen liegen. Dass Keoma als Sohn einer indianischen Mutter gezeichnet wird und ausgerechnet von seinen eigenen Halbbrüdern verstoßen wird, verlagert den Grundkonflikt von einer reinen Gut-Böse-Struktur hin zu einem Familiendrama, das sich mit den Mitteln des Actionkinos entlädt. Das Bündnis mit dem alten Ranch-Angestellten seines Vaters deutet zudem auf eine Erzählung an, die Treue und Verrat entlang von Generationen und Bindungen verhandelt, statt sich allein auf äußere Feinde zu konzentrieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dessen, was Western-Fans aus dieser Zeit bewerten. Seit seinem Erscheinen 1976 liegen fast fünf Jahrzehnte zwischen Entstehung und Gegenwart, ein Abstand, der den Film klar in die späte Phase des europäischen Genrekinos jener Dekade einordnet. Innerhalb des Western-Genres, das zu dieser Zeit bereits vielfältige Spielarten zwischen klassischem Heldentum und härterer, familiär aufgeladener Rachegeschichte kannte, fügt sich dieser Titel mit seiner Mischung aus Action und Drama in eine Reihe von Werken, die den Genrerahmen mit persönlicheren Konflikten füllten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Franco Nero als Keoma
- William Berger als William John Shannon
- Olga Karlatos als Liza Farrow
- Orso Maria Guerrini als Butch Shannon
- Gabriella Giacobbe als The Witch
- Antonio Marsina als Lenny Shannon
- Joshua Sinclair als Sam Shannon
- Donald O'Brien als Caldwell
- Leonardo Scavino als Doctor
- Wolfango Soldati als Wolf
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Verfügbarkeit
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