Ein Haufen verwegener Hunde (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Enzo G. Castellari |
|---|---|
| Genre | Action, Kriegsfilm, Abenteuer |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-02-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (265 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich im Zweiten Weltkrieg: Fünf amerikanischen Soldaten gelingt nach einem Artillerie-Gefecht die Flucht vor der eigenen Militärpolizei. Als Deserteure haben sie nur ein Ziel vor Augen, die neutrale Schweiz. Auf dem Weg dorthin geraten sie jedoch in die Hände französischer Partisanen, die ihnen keine Wahl lassen. Statt in Sicherheit zu gelangen, wird ihnen ein Auftrag aufgezwungen, der einem Himmelfahrtskommando gleicht: Sie sollen den Sprengkopf einer deutschen V-2-Rakete entwenden. Aus einer Gruppe von Männern, die dem Krieg entkommen wollten, werden so widerwillige Akteure mitten in seinem Zentrum.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1978 unter der Regie von Enzo G. Castellari. In den Hauptrollen sind Bo Svenson, Fred Williamson, Peter Hooten und Michael Pergolani zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Kriegsfilm und Abenteuer verweist auf eine Erzählweise, die weniger an historischer Genauigkeit interessiert ist als an Tempo und Zuspitzung. Eine Gruppe von Deserteuren, die gegen ihren Willen in eine Sabotagemission gezwungen wird, liefert eine klassische Konstellation widerstreitender Interessen: Überlebenswille auf der einen, militärischer Auftrag auf der anderen Seite. Die international zusammengesetzte Besetzung mit amerikanischen und italienischen Darstellern spiegelt eine Produktionsform, die auf ein breiteres Publikum jenseits eines einzelnen nationalen Marktes zielte. Die Rahmenhandlung um eine V-2-Rakete setzt zudem einen technisch-militärischen Fixpunkt, der der Gruppendynamik ein konkretes Ziel und einen Zeitdruck verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was Kriegsabenteuer dieser Art üblicherweise erreichen: solide bewertet, aber ohne breite Resonanz in der Masse der Stimmen. Der zeitliche Abstand von fast fünf Jahrzehnten zum Erscheinungsjahr 1978 lässt ihn heute als Beispiel für eine bestimmte Phase des europäischen Kriegs- und Actionkinos erscheinen, in der Fluchtgeschichten und Himmelfahrtskommandos ein wiederkehrendes Erzählmuster bildeten. Innerhalb dieses Genres steht er als einer von vielen Vertretern, die auf eine kleine, unfreiwillig zusammengewürfelte Truppe und eine riskante Mission setzen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Bo Svenson als Lt. Robert Yeager
- Fred Williamson als Pvt. Fred Canfield
- Peter Hooten als Tony
- Michael Pergolani als Nick
- Jackie Basehart als Berle
- Michel Constantin als Veronique
- Debra Berger als Nicole
- Raimund Harmstorf als Adolf Sachs
- Ian Bannen als Col. Charles Thomas Buckner
- Donald O'Brien als SS Officer
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Verfügbarkeit
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