Jurassic World (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Colin Trevorrow |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.671.537.444 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (21.911 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zweiundzwanzig Jahre nach dem Scheitern des ersten Parks läuft auf Isla Nublar ein funktionierender Freizeitbetrieb mit über zwanzigtausend Besuchern täglich. Das Problem ist der Markt: Dinosaurier allein locken niemanden mehr, die Besucherzahlen stagnieren, und die Sponsoren verlangen etwas Neues.
Also entwickelt das Labor eine Art, die es nie gab — Indominus rex, zusammengesetzt aus mehreren Genomen, gezüchtet auf Größe und Bedrohlichkeit. Der Film macht daraus eine bemerkenswert selbstbezügliche Konstruktion: Ein Park, der ein größeres Spektakel braucht, weil das alte nicht mehr zieht, ist zugleich die Beschreibung des Filmgeschäfts, das ihn hervorgebracht hat.
Entstehungsgeschichte
Universal versuchte über mehr als ein Jahrzehnt, einen vierten Teil zu entwickeln; mehrere Drehbuchfassungen wurden verworfen, darunter eine, in der bewaffnete Dinosaurier-Menschen-Hybriden als Einsatzkräfte auftreten.
Colin Trevorrow, zuvor nur mit dem kleinen Independentfilm "Safety Not Guaranteed" hervorgetreten, übernahm Regie und schrieb mit Derek Connolly das Buch. Steven Spielberg blieb als ausführender Produzent beteiligt. Die Grundentscheidung war, die beiden mittleren Teile weitgehend zu ignorieren und direkt an den Film von 1993 anzuknüpfen — der Originalpark taucht als überwucherte Ruine auf.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde auf Hawaii und in Louisiana. Anders als 1993, wo Stan Winstons Studio große Tiere als funktionsfähige Modelle baute, entstanden die Dinosaurier hier fast vollständig digital; praktische Elemente kamen nur in Einzelfällen zum Einsatz, etwa beim sterbenden Apatosaurus.
Diese Verschiebung wurde vielfach kritisiert, auch aus dem Umfeld der Originalproduktion, weil die physische Präsenz der Tiere im ersten Film wesentlich zu dessen Wirkung beitrug. Michael Giacchino komponierte die Musik und arbeitete John Williams' Thema aus dem Original an mehreren Stellen ein.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 1,67 Milliarden Dollar ein und war damit einer der erfolgreichsten überhaupt; er erreichte seinerzeit das höchste Startwochenende der Kinogeschichte.
Die Kritik fiel gemischt aus. Gelobt wurde das Tempo, bemängelt die Zeichnung der Figuren — insbesondere die Rolle von Bryce Dallas Howards Parkmanagerin, deren Verwandlung von der kühlen Geschäftsfrau zur mütterlichen Heldin breit als überholtes Muster diskutiert wurde. Kommerziell begründete der Film eine neue Trilogie; erzählerisch steht er für ein Verfahren, das die 2010er prägte: die Wiederbelebung einer alten Marke über die ausdrückliche Erinnerung an ihren ersten Teil.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Pratt als Owen
- Bryce Dallas Howard als Claire
- Irrfan Khan als Masrani
- Vincent D'Onofrio als Hoskins
- Ty Simpkins als Gray
- Nick Robinson als Zach
- Jake Johnson als Lowery
- Omar Sy als Barry
- BD Wong als Dr. Henry Wu
- Judy Greer als Karen
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Verfügbarkeit
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