Irrfan Khan
Werdegang
Sahabzade Irrfan Ali Khan wurde am 7. Januar 1967 in Tonk, Rajasthan, geboren und starb am 29. April 2020 in Mumbai. Von 1984 bis 1987 absolvierte er eine Schauspielausbildung an der National School of Drama in Delhi und zog anschließend nach Mumbai, wo er zunächst in Fernsehserien und Theaterproduktionen auftrat. Die Filmemacherin Mira Nair besetzte ihn 1988 mit einem Kurzauftritt in „Salaam Bombay!". Danach wirkte er zunächst überwiegend in weniger erfolgreichen Produktionen mit, bevor ihm 2001 mit der Hauptrolle in „The Warrior" der Durchbruch gelang. 2005 übernahm er mit „Rog" seine erste Bollywood-Hauptrolle. Für seine Nebenrolle in „Haasil" erhielt er 2004 einen Filmfare Award, einen weiteren für „Metro: Die Liebe kommt nie zu spät" 2007. In der Folge wirkte er auch in zahlreichen europäischen und amerikanischen Produktionen mit. 2017 wurde er in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences aufgenommen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 16 Spielfilme mit Irrfan Khan als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 2006 bis 2018, decken also eine Spanne von zwölf Jahren ab, vom 39. bis zum 51. Lebensjahr des Schauspielers. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Drama, Abenteuer und Liebesfilm über Thriller, Mystery und Krimi bis zu Komödie, Science Fiction, Action und Historie, darunter etwa „Slumdog Millionär", „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger" und „Jurassic World".
Einordnung
Die Bewertungen der 16 Titel liegen zwischen 6,1 und 8,0 von 10, im Schnitt bei 7,1 von 10 – ein insgesamt solides bis gutes Niveau ohne größere Ausreißer nach unten. Der älteste erfasste Titel liegt zwölf Jahre vor dem jüngsten zurück, sodass sich in unserem Bestand ein gutes Jahrzehnt seines Filmschaffens nachvollziehen lässt.