Julia und die Geister (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Federico Fellini |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-10-22 |
| Einspielergebnis | 78.550 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (347 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Giulietta lebt mit ihrem wohlhabenden Ehemann Giorgio auf einem herrschaftlichen Anwesen in Italien. An Geld fehlt es den beiden nicht, und doch ist Giulietta nie wirklich glücklich. Sie fühlt sich einsam und ungeliebt, als stünde sie neben ihrem eigenen Leben.
Ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag bringt Giorgio eine Schar merkwürdiger Gäste mit nach Hause. Einer von ihnen scheint in der Lage zu sein, mit Geistern in Verbindung zu treten. Aus einer Laune heraus beschließt die Gesellschaft, eine spiritistische Sitzung abzuhalten, und tatsächlich meldet sich eine Untote. Von diesem Abend an ist in Giuliettas Leben nichts mehr so wie zuvor. Was die Begegnung mit der Geisterwelt in ihr auslöst und wohin sie diese Erfahrung führt, entfaltet sich erst im weiteren Verlauf der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Federico Fellini führte bei dem Film Regie, der 1965 erschien und international unter dem Titel „Juliet of the Spirits“ bekannt ist. Giulietta Masina steht an erster Stelle der Besetzung, daneben spielen Sandra Milo, Mario Pisu und Valentina Cortese.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie, Drama und Fantasy beschreibt einen Film, der zwischen innerer Not und Übersinnlichem pendelt. Das Drama liegt in der Einsamkeit einer Ehefrau, die in materiellem Überfluss lebt und trotzdem nichts besitzt, was sie erfüllt. Die Fantasy tritt mit der Geistersitzung hinzu und öffnet der Figur eine zweite Wirklichkeit. Die komödiantische Seite deutet sich in den seltsamen Gästen an, die Giorgio ins Haus bringt.
Auffällig ist, dass der Wendepunkt ausgerechnet auf den Hochzeitstag fällt. Ein Anlass, der die Ehe feiern soll, wird zum Beginn einer Veränderung, die Giulietta aus ihrem bisherigen Dasein herauslöst. Die Geister lassen sich so auch als Spiegel ihrer unerfüllten Sehnsüchte lesen, als Stimmen dessen, was im Alltag keinen Platz findet.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 Punkten im Durchschnitt zeigen eine deutlich positive Aufnahme, auch wenn sie auf einer Basis von nur einigen hundert Stimmen beruht. 61 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Kino, das das Seelenleben einer Frau mit fantastischen Mitteln erkundet und die Grenze zwischen Einbildung und Wirklichkeit bewusst offenlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Giulietta Masina als Giulietta Boldrini
- Sandra Milo als Suzy / Iris / Fanny
- Mario Pisu als Giorgio (Giulietta's husband)
- Valentina Cortese als Valentina
- Valeska Gert als Pijma
- José Luis de Vilallonga als Giorgio's friend
- Friedrich von Ledebur als Medium
- Caterina Boratto als Giulietta's mother
- Lou Gilbert als Grandfather
- Luisa Della Noce als Adele
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Verfügbarkeit
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