Sandra Milo
Werdegang
Sandra Milo, geboren am 11. März 1933 in Tunis als Salvatrice Elena Greco, war eine italienische Schauspielerin, Fernsehpersönlichkeit, Autorin und Musikerin. Sie starb am 29. Januar 2024 in Rom. Ihr Filmdebüt gab sie 1955 an der Seite von Alberto Sordi. Eine erste größere Rolle erhielt sie 1959 in „Il generale Della Rovere" unter der Regie von Roberto Rossellini, mit dem sie auch bei „Vanina Vanini" zusammenarbeitete. Nach ihrer Heirat zog sie sich zunächst aus dem Schauspiel zurück. Federico Fellini überzeugte sie später zu einem Comeback: Für ihre Rollen in seinen Filmen „Achteinhalb" und „Julia und die Geister" wurde sie jeweils mit einem Silbernen Band als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. In den 1960er-Jahren moderierte sie zudem eine Fernsehsendung in Rom, bevor sie sich 1968 erneut aus dem Filmgeschäft zurückzog. 1979 kehrte sie ein zweites Mal zurück, nun in Rollen reiferer, strengerer Frauenfiguren. 2006/07 tourte sie mit einer Theaterfassung von „8 Frauen" durch Italien.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind drei Filme mit Sandra Milo vertreten, alle aus den Jahren 1960 bis 1965 – eine Spanne von fünf Jahren, die kurz nach dem Beginn ihrer internationalen Bekanntheit liegt, etwa 27 bis 32 Jahre nach ihrer Geburt. Die Titel decken die Genres Drama, Komödie, Fantasy und Krimi ab, es handelt sich ausschließlich um Kinofilme, keine Serien. Darunter befinden sich mit „Achteinhalb" und „Julia und die Geister" die beiden Fellini-Produktionen, für die sie ausgezeichnet wurde, sowie „Der Panther wird gehetzt" aus dem Jahr 1960.
Einordnung
Die drei bei uns geführten Titel erreichen Bewertungen von 8,1, 7,2 und 7,0 und liegen damit im Schnitt bei 7,4 von 10. Die Spanne der erfassten Filme von 1960 bis 1965 zeigt nur einen kleinen, dafür konstant gut bewerteten Ausschnitt aus Sandra Milos langer Laufbahn.