John Wick (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chad Stahelski |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 86.085.191 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (21.346 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Wick hat sich zurückgezogen. Seine Frau ist nach langer Krankheit gestorben und hat ihm einen Hund hinterlassen, damit er jemanden zum Kümmern hat. Wenige Tage später brechen drei Männer in sein Haus ein, stehlen seinen Wagen und töten den Hund. Sie wissen nicht, wer er ist — einer von ihnen ist der Sohn des russischen Mafiabosses, für den Wick jahrelang gearbeitet hat.
Der Film erzählt die Konsequenz daraus in gerader Linie und baut nebenbei eine Welt auf, die er nie erklärt: ein Hotel, in dem Gewalt untersagt ist, eine eigene Währung aus Goldmünzen, ein Reinigungsdienst für Leichen. Diese Regeln werden vorausgesetzt, nicht eingeführt — das ist die eigentliche formale Idee.
Entstehungsgeschichte
Derek Kolstad schrieb das Drehbuch ursprünglich für einen deutlich älteren Hauptdarsteller; die Figur hieß zunächst Scorn. Keanu Reeves las das Buch und sagte zu, wodurch die Rolle verjüngt wurde.
Die Regie übernahmen Chad Stahelski und David Leitch, beide Stuntkoordinatoren ohne vorherige Regieerfahrung. Stahelski hatte als Reeves' Double in der "Matrix"-Reihe gearbeitet — aus dieser Zusammenarbeit entstand das Vertrauen, das die Besetzung ermöglichte. Aus vertraglichen Gründen wurde nur Stahelski als Regisseur genannt.
Hinter den Kulissen
Die Kampfszenen folgen einer Regel, die aus der Stuntarbeit stammt: lange Einstellungen, wenig Schnitt, Kamera auf Distanz. Der Zuschauer soll sehen, dass tatsächlich der Hauptdarsteller kämpft. Keanu Reeves trainierte dafür monatelang Judo, brasilianisches Jiu-Jitsu und vor allem Waffenhandhabung — die Nachladebewegungen im Film sind bewusst als eigenständiges Element choreografiert und wurden zum Markenzeichen der Reihe.
Das Budget lag bei rund 20 bis 30 Millionen Dollar, gedreht wurde überwiegend in New York. Die Farbgebung mit ihren Neontönen entstand als bewusste Entscheidung gegen den entsättigten Look, der das Actionkino der Zeit prägte.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 86 Millionen Dollar ein — gemessen am Budget ein Erfolg, aber kein Ereignis. Sein Ruf wuchs erst über die Heimauswertung, und die Fortsetzungen steigerten sich von Teil zu Teil bis weit über 400 Millionen.
Sein Einfluss auf das Genre ist deutlich messbar. Nach Jahren, in denen Actionszenen über schnelle Schnitte und wackelnde Kameras montiert wurden, setzte "John Wick" wieder auf sichtbare Choreografie in ganzen Einstellungen — ein Ansatz, den zahlreiche Produktionen übernahmen, von "Atomic Blonde" über "Nobody" bis zu einer Reihe internationaler Actionfilme. Dass zwei Stuntleute die Regie übernahmen, wirkte darüber hinaus: Die Berufsgruppe erhielt in den Folgejahren erheblich mehr Anerkennung, einschließlich der lange geführten Debatte um eine eigene Oscar-Kategorie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keanu Reeves als John Wick
- Michael Nyqvist als Viggo Tarasov
- Alfie Allen als Iosef Tarasov
- Willem Dafoe als Marcus
- Dean Winters als Avi
- Adrianne Palicki als Ms. Perkins
- Omer Barnea als Gregori
- Toby Leonard Moore als Victor
- Daniel Bernhardt als Kirill
- Bridget Moynahan als Helen
Weitere Filme von Chad Stahelski
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.