John Wick: Kapitel 2 (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chad Stahelski |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-02-08 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 171.539.887 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (14.639 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Wick hat seinen Wagen zurückgeholt und will erneut aussteigen. Santino D'Antonio erscheint mit einem Blutschwur — einer Markierung, die Wick vor Jahren geleistet hat und die nach den Regeln der Unterwelt nicht verweigert werden kann. Santino verlangt den Mord an seiner eigenen Schwester, um deren Sitz im Hohen Tisch zu erben.
Wick führt den Auftrag aus und wird unmittelbar danach selbst zum Ziel: Santino setzt sieben Millionen auf ihn aus. Der Film erweitert dabei die Welt des ersten Teils erheblich — Regeln, Gilden, ein Netz von Auftragsmördern, das über Telefonzentralen und Brieftauben organisiert ist, und Hotels, in denen Gewalt verboten ist.
Entstehungsgeschichte
Chad Stahelski führte diesmal allein Regie; David Leitch, sein Mitregisseur beim ersten Teil, drehte parallel "Atomic Blonde". Derek Kolstad schrieb erneut das Drehbuch.
Die Grundentscheidung war, die Andeutungen des ersten Films auszubauen, ohne alles zu erklären: Der Hohe Tisch, die Goldmünzen, die Regeln des Continental werden gezeigt, aber nie begründet. Das Budget stieg von rund 20 auf etwa 40 Millionen Dollar. Laurence Fishburne kam dazu — die erste gemeinsame Arbeit mit Keanu Reeves seit der "Matrix"-Reihe, worauf der Film mehrfach anspielt.
Hinter den Kulissen
Keanu Reeves trainierte erneut monatelang Waffenhandhabung, Judo und brasilianisches Jiu-Jitsu. Die Reihe hält an ihrem Grundprinzip fest: lange Einstellungen, Kamera auf Distanz, sichtbar der Hauptdarsteller. Reeves absolvierte nach Angaben der Produktion einen Großteil der Kämpfe selbst.
Gedreht wurde in Rom und New York. Die Schlusssequenz in einem Spiegelkabinett wurde als reale Konstruktion gebaut, mit halbdurchlässigen Scheiben und projizierten Bildern — die Kamerapositionen mussten so gewählt werden, dass sich das Team nicht selbst spiegelt. Die Sequenz ist an Orson Welles' "Die Lady von Shanghai" angelehnt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 171 Millionen Dollar ein und damit doppelt so viel wie der erste Teil — ein Muster, das sich über die gesamte Reihe fortsetzte.
Er gilt als seltener Fall einer Actionfortsetzung, die den Vorgänger übertrifft, weil sie dessen Welt vertieft statt sie nur zu wiederholen. Seine Wirkung auf das Genre setzte fort, was der erste Teil begonnen hatte: sichtbare Choreografie statt schneller Schnitte. Der Schluss, in dem Wick exkommuniziert durch den Central Park geht und eine Stunde Vorsprung bekommt, gehört zu den wenigen Cliffhangern im Actionkino, die tatsächlich eingelöst wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keanu Reeves als John Wick
- Common als Cassian
- Laurence Fishburne als Bowery King
- Riccardo Scamarcio als Santino D'Antonio
- Ruby Rose als Ares
- Lance Reddick als Charon
- Peter Stormare als Abram Tarasov
- Bridget Moynahan als Helen Wick
- Franco Nero als Julius
- John Leguizamo als Aurelio
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