Jimmy Hoffa (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Danny DeVito |
|---|---|
| Genre | Krimi, Historie, Drama |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (375 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt die Geschichte des Gewerkschaftsführers James R. Hoffa, genannt Jimmy. Seine Verbindungen zur Mafia machen ihn in den Augen der Behörden zum „Staatsfeind Nr. 1“. Über Jahre hinweg wird gegen ihn ermittelt, bis es Robert Kennedy schließlich gelingt, ihn hinter Gitter zu bringen.
Nach seiner Entlassung will Hoffa nicht einfach aufgeben. Er setzt alles daran, seinen früheren Einfluss bei den Teamsters zurückzugewinnen, der Gewerkschaft der Trucker und Transportarbeiter. Doch der Weg zurück an die Macht ist steinig, und Hoffa unterläuft ein Fehler nach dem anderen. Je hartnäckiger er um seine alte Stellung kämpft, desto gefährlicher wird das Spiel mit jenen Kräften, denen er seinen Aufstieg mitverdankt.
Entstehungsgeschichte
Danny DeVito übernahm bei dem Film von 1992 die Regie und gehört zugleich selbst zur Besetzung. Vor der Kamera stehen außerdem Jack Nicholson, Armand Assante und J.T. Walsh. Der englische Titel lautet schlicht „Hoffa“. Jugendliche dürfen den Film ab 16 Jahren sehen.
Die Doppelrolle des Regisseurs als Darsteller deutet auf ein Projekt hin, das er nicht nur aus der Distanz gestaltet, sondern auch von innen mitträgt.
Hinter den Kulissen
Krimi, Historie und Drama bilden die Grundlage. Das Historische ergibt sich aus dem Stoff selbst, denn im Mittelpunkt steht der Lebensweg eines Gewerkschaftsführers, und mit Robert Kennedy tritt ein Gegenspieler auf Seiten der Ermittler auf. Das Krimielement speist sich aus den Mafiakontakten und den Ermittlungen, das Drama aus dem Aufstieg und dem schrittweisen Scheitern eines Mannes, der Macht nicht loslassen kann.
Die Anlage folgt damit dem Muster einer Lebensgeschichte, die zugleich Einblick in das Geflecht aus Arbeiterbewegung, organisiertem Verbrechen und Staat gibt. Dass die Gewerkschaft der Transportarbeiter im Zentrum steht, verankert die Handlung in einer Welt harter Arbeit und handfester Interessen. Die Erzählung über Haft und versuchte Rückkehr bringt zudem eine tragische Struktur mit sich.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 liegt die Bewertung etwas über der Mitte der Skala. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 34 Jahre vergangen.
Unter den historischen Kriminaldramen nimmt der Titel eine Stellung ein, die weniger auf Ermittlerperspektive als auf die Innensicht eines Machtmenschen setzt. Der Blick richtet sich auf Ehrgeiz, Loyalitäten und die Folgen falscher Entscheidungen, und gerade diese Konzentration auf eine Person prägt den Charakter des Films.
Bilder



Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als James R. 'Jimmy' Hoffa
- Danny DeVito als Bobby Ciaro
- Armand Assante als Carol D'Allesandro
- J.T. Walsh als Frank Fitzsimmons
- John C. Reilly als Pete Connelly
- Natalija Nogulich als Jo Hoffa
- Kevin Crowley als Reporter
- Robert Prosky als Billy Flynn
- Kevin Anderson als Robert F. Kennedy
- Frank Whaley als Young Trucker in Diner
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Verfügbarkeit
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