Jessica und das Rentier (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John D. Hancock |
|---|---|
| Genre | Familie, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jessica ist die Tochter eines Apfelbauern, der es finanziell schwer hat, doch für sie selbst steht der Glaube an den Weihnachtsmann außer Frage. Als sie im Wald ein Rentier mit verletztem Bein findet, ist ihr sofort klar, um wen es sich handeln muss: Prancer, der von einer Weihnachtsdekoration in der Stadt gestürzt sein soll. Sie versteckt das Tier heimlich in der Scheune, päppelt es mit Keksen auf und will es zurückbringen, bevor Heiligabend beginnt. Ihr Vater jedoch entdeckt das Rentier zuerst – und fasst einen Plan, der mit Jessicas Vorstellung von Weihnachten wenig zu tun hat: Er will es an den Metzger verkaufen, nicht für Fleisch, sondern als Werbefigur.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1989 unter der Regie von John D. Hancock. In den Hauptrollen sind Rebecca Harrell Tickell als Jessica, Sam Elliott, John Duda und Rutanya Alda zu sehen. Eine Altersfreigabe ist ohne Einschränkung ausgewiesen, der Film ist somit für jedes Alter freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Familienfilm, Drama und Fantasy verweist auf eine Geschichte, die den kindlichen Glauben ernst nimmt, ohne die harte Lebensrealität der Erwachsenen auszublenden. Das Schlagwort Weihnachten setzt den erzählerischen Rahmen, doch die Anlage der Handlung – eine wirtschaftlich bedrängte Familie, ein waidwundes Tier, ein Vater mit pragmatischen Absichten – deutet auf einen Konflikt zwischen kindlicher Fantasie und erwachsener Notwendigkeit hin. Dass sich Jessica dem Rentier so entschieden annimmt, macht deutlich, dass die Geschichte weniger vom Wunder selbst lebt als vom Beharren eines Kindes darauf, an es zu glauben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung sind inzwischen 36 Jahre vergangen, was den Titel klar als Werk seiner Zeit ausweist, ohne dass sich daraus eine besondere Stellung ableiten ließe. Innerhalb der Weihnachtsfilme für Familien reiht er sich als kleinere, emotional getragene Erzählung ein, die auf große Effekte verzichtet und stattdessen auf die Perspektive eines Kindes setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rebecca Harrell Tickell als Jessica Riggs
- Sam Elliott als John Riggs
- John Duda als Steve Riggs
- Rutanya Alda als Aunt Sarah
- Cloris Leachman als Mrs. McFarland
- Ariana Richards als Carol Wetherby
- Abe Vigoda als Orel Benton
- Michael Constantine als Mr. Stewart / Santa
- Mark Rolston als Herb Drier
- Johnny Galecki als Billy Quinn
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Verfügbarkeit
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