Grauen um Jessica (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John D. Hancock |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-08-27 |
| Budget | 180.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jessica hat gerade eine Anstalt verlassen und soll sich mit ihrem Mann Duncan und dem gemeinsamen Freund Woody in einem weitläufigen Landhaus wieder an ein normales Leben gewöhnen. Doch das vermeintlich leere Haus ist bereits bewohnt: Die junge Emily hat sich dort heimlich eingenistet. Kaum ist die kleine Gruppe beisammen, häufen sich seltsame Vorfälle. Ein Mädchen soll vor hundert Jahren im nahen See unter mysteriösen Umständen ertrunken sein, und Emily gleicht dieser Toten auf unheimliche Weise. Ob die Ereignisse tatsächlich geschehen oder Ausdruck von Jessicas angeschlagener Psyche sind, bleibt in der Schwebe. Auch die Dorfbewohner, an die man sich um Aufklärung wenden könnte, wirken selbst reichlich befremdlich.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1971 unter der Regie von John D. Hancock. In den zentralen Rollen sind Zohra Lampert als Jessica, Barton Heyman als Duncan, Kevin O'Connor als Woody und Gretchen Corbett als Emily zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Horror, Mystery und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt auf plakative Schreckmomente setzt der Stoff auf eine Titelfigur, deren Wahrnehmung von Beginn an infrage steht. Dass Jessica erst kürzlich eine psychiatrische Einrichtung verlassen hat, macht sie zur unzuverlässigen Erzählinstanz, wodurch offen bleibt, ob das Unheimliche im Haus real ist oder aus ihrem Inneren stammt. Die Legende um das ertrunkene Mädchen und die auffällige Ähnlichkeit Emilys verknüpfen die übernatürliche Ebene eng mit Jessicas persönlicher Geschichte, während die befremdliche Dorfgemeinschaft als zusätzliche Verunsicherung dient, statt schnelle Antworten zu liefern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was Genrefans an älteren Horrordramen bewerten. Seit der Entstehung 1971 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der psychologisch angelegter Horror mit offenem Ausgang und atmosphärischer Unsicherheit statt expliziten Schockeffekten verbreitet war. Innerhalb dieser Tradition steht er als Beispiel für eine Erzählweise, die Zweifel an der Wahrnehmung der Hauptfigur bewusst nicht auflöst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zohra Lampert als Jessica
- Barton Heyman als Duncan
- Kevin O'Connor als Woody
- Gretchen Corbett als The Girl
- Alan Manson als Sam Dorker
- Mariclare Costello als Emily
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Verfügbarkeit
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