Jaguar (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Veber |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (271 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Indianerhäuptling namens Wanu reist nach Frankreich und trifft dort ausgerechnet auf Perrin, einen Pariser Lebemann ohne festen Beruf und mit erheblichen Schulden. Wanu erklärt ihn zum auserwählten Retter seines Volkes: Perrin soll im Amazonasgebiet nach Wanus gestohlener Seele suchen, die böse Mächte an sich gebracht haben. Perrin hält das für Unsinn, doch da ihm seine Gläubiger dicht auf den Fersen sind, lässt er sich auf die Reise ein. Zusammen mit dem Dolmetscher Campana bricht er nach Brasilien auf, in ein abgelegenes Siedlungsgebiet der Indianer. Dort verstrickt sich die Gruppe in einen Konflikt, der sich als Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse erweist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1996 unter der Regie von Francis Veber. In den Hauptrollen sind Jean Reno, Patrick Bruel, Harrison Lowe und Patricia Velásquez zu sehen. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer und Komödie zeigt sich schon in der Ausgangslage: Ein zynischer Großstadtmensch ohne Glauben an Magie wird gegen seinen Willen in eine spirituell aufgeladene Rettungsmission gezogen, die ihn aus seinem gewohnten Pariser Umfeld in den Amazonas verschlägt. Dieser Kulturzusammenprall zwischen europäischem Skeptizismus und indigener Mythologie liefert die komödiantische Reibung, während die Reise selbst und der angedeutete Kampf zwischen Gut und Böse die Abenteuerelemente tragen. Dass Perrin nicht aus Überzeugung, sondern aus finanzieller Not handelt, gibt der Figur von Beginn an eine ambivalente, wenig heldenhafte Motivation, die sich im Lauf der Geschichte offenbar verändern muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Veröffentlichung sind fast drei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine Zeit einordnet, in der Abenteuerkomödien mit exotischen Schauplätzen und einem unwilligen Helden ein gängiges Erzählmuster darstellten. Innerhalb dieser Genretradition reiht sich Jaguar mit seiner Kombination aus Fish-out-of-water-Komik und mythologisch grundierter Reise ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine besondere Stellung ableiten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Reno als Jean Campana
- Patrick Bruel als François Perrin
- Harrison Lowe als Wanu
- Patricia Velásquez als Maya
- Alexandra Vandernoot als Anna
- Danny Trejo als Kumare
- Roland Blanche als Moulin
- Christian Bouillette als Juillet
- Francis Lemaire als Stevens
- François Perrot als Matelako
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Verfügbarkeit
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