Jadotville (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richie Smyth |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (969 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Als General Moïse Tschombé durch einen Staatsstreich im Kongo an die Macht kommt, beginnt er, internationale Söldnertruppen um sich zu scharen, die ihrerseits von Bergbauunternehmen angeheuert wurden. Um die örtliche Zivilbevölkerung vor ihnen zu schützen, erlaubt die UN einen offensiven Einsatz auf afrikanischem Boden. Im September 1961 werden 150 irische Blauhelme unter der Führung von Kommandant Patrick Quinlan nach Jadotville entsandt; für Irland ist es die erste UN-Friedensmission überhaupt. Schon bald greifen circa 3.000 bis 5.000 militante Anhänger Tschombés die Stellung an. Angesichts der zahlenmäßigen Unterlegenheit scheint die Lage für die Iren ausweglos, doch Quinlan führt seine Männer entschlossen an, und gemeinsam leisten sie erbitterten Widerstand.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Richie Smyth bei diesem 2016 herausgekommenen Film, der im englischen Sprachraum „The Siege of Jadotville“ heißt. Jamie Dornan spielt Quinlan, an seiner Seite sind Guillaume Canet, Mark Strong und Jason O'Mara zu sehen. Gezeigt wird der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Drama und Thriller stehen nebeneinander, und die Anlage der Geschichte macht deutlich, wie diese drei zusammenwirken. Der Kriegsfilm liefert die Belagerung, der Thriller die Frage, wie lange eine kleine Einheit standhalten kann, das Drama die Lage von Soldaten, die als Friedenstruppe entsandt wurden und sich in einem Gefecht wiederfinden. Das Zahlenverhältnis ist dabei die eigentliche dramaturgische Konstruktion: Es legt den Ausgang nahe und zwingt die Erzählung, ihre Spannung aus dem Wie statt aus dem Ob zu gewinnen. Dass hinter dem Konflikt Bergbauinteressen stehen, verschiebt den Blick zusätzlich, denn die Belagerten kämpfen in einer Auseinandersetzung, die nicht ihre eigene ist.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben sich 7,1 von 10. Das ist ein solider Wert auf schmaler Basis, bei dem einzelne Urteile noch Gewicht haben. Zehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für den Kriegsfilm, der einen eng begrenzten Einsatz erzählt statt eines ganzen Feldzugs.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jamie Dornan als Pat Quinlan
- Guillaume Canet als Rene Faulques
- Mark Strong als Conor Cruise O'Brien
- Jason O'Mara als Sgt. Jack Prendergast
- Michael McElhatton als General McEntee
- Mikael Persbrandt als Dag Hammarskjold
- Danny Sapani als Moise Tshombe
- Fionn O'Shea als William Reidy
- Fiona Glascott als Carmel Quinlan
- Emmanuelle Seigner als Madame LaFontagne
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Verfügbarkeit
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