It Might Get Loud (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Davis Guggenheim |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-09-05 |
| Einspielergebnis | 1.896.244 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (200 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Gitarristen, drei Generationen, ein Instrument: "It Might Get Loud" bringt Jimmy Page, The Edge und Jack White zusammen und lässt sie von ihrem Verhältnis zur E-Gitarre erzählen. Statt einer klassischen Bandgeschichte folgt der Film den persönlichen Wegen der drei Musiker zu den Orten, die ihre Musik geprägt haben. Jimmy Page führt zurück nach Headley Grange, wo "Stairway to Heaven" entstand, The Edge kehrt nach Dublin zurück und holt die alten Vierspuraufnahmen von "Where the Streets Have No Name" hervor, und Jack White zeigt ein Farmhaus in Tennessee, das ihn zu seinem eigenen, moderneren Blues inspiriert. Aus diesen einzelnen Erinnerungen entsteht ein Geflecht unterschiedlicher Zugänge zum selben Instrument.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2008 und wurde von Davis Guggenheim inszeniert. Vor der Kamera stehen Jimmy Page, The Edge, Jack White und Link Wray als zentrale Figuren des Films.
Hinter den Kulissen
Schon die Auswahl der drei Hauptfiguren macht die Anlage des Films deutlich: Page steht für die Rockmusik der späten Sechziger und Siebziger, The Edge für die stadionfüllende Gitarrenarbeit der Achtziger und Neunziger, White für eine reduzierte, roh klingende Spielart des Blues-Rock im neuen Jahrtausend. Die Kombination aus Dokumentarfilm und Musikgenre erlaubt es, die E-Gitarre nicht abstrakt zu behandeln, sondern über die individuellen Erinnerungen, Orte und Arbeitsweisen der Musiker greifbar zu machen. Dass jeder Protagonist an einen für ihn bedeutsamen Ort zurückkehrt, verleiht den Gesprächen eine persönliche, fast biografische Note, ohne dass der Film eine übergeordnete Erzählerstimme braucht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 aus einer noch überschaubaren, dreistelligen Zahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für Musikdokumentationen. Seit seiner Entstehung sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was ihn selbst zu einem Zeitdokument macht, das drei unterschiedliche Epochen der Rockgitarre einfängt. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres positioniert er sich weniger als analytische Abhandlung denn als atmosphärisches Porträt dreier musikalischer Handschriften.
Bilder






Besetzung & Stab
- Jimmy Page als Self
- The Edge als Self
- Jack White als Self
- Link Wray als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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