Malala - Ihr Recht auf Bildung (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Davis Guggenheim |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-09-12 |
| Einspielergebnis | 2.642.899 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Swat-Tal in Pakistan setzt sich ein junges Mädchen zusammen mit ihrem Vater öffentlich für das Recht von Mädchen auf Bildung ein – und gerät damit ins Visier der Taliban. Auf dem Schulbus-Weg nach Hause wird die fünfzehnjährige Malala Yousafzai durch einen Kopfschuss schwer verletzt. Der Film begleitet sie und ihre Familie, zeigt die Auswirkungen des Attentats und wie aus dem Mädchen aus dem Swat-Tal eine Stimme wird, die weit über ihre Heimat hinaus gehört wird. Erzählt wird ihr Alltag, ihr Verhältnis zum Vater, ihre Gedanken zu dem, was ihr widerfahren ist, und ihr fortgesetztes Engagement für das Recht von Mädchen auf Schule und Bildung.
Entstehungsgeschichte
„Malala – Ihr Recht auf Bildung“ (Originaltitel „He Named Me Malala“) ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2015 unter der Regie von Davis Guggenheim. Im Zentrum stehen Malala Yousafzai selbst sowie ihr Vater Ziauddin Yousafzai, ihre Mutter Toor Pekai Yousafzai und ihr Bruder Khushal Yousafzai, die alle vor der Kamera zu sehen sind.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet die Produktion auf schauspielerische Rekonstruktion und stützt sich stattdessen auf die Familie selbst als Erzählinstanz. Dass neben Malala auch ihr Vater, ihre Mutter und ihr Bruder Teil der Besetzung sind, macht deutlich, dass der Film das Attentat nicht isoliert betrachtet, sondern als Ereignis innerhalb eines familiären Gefüges begreift. Die Themenkombination aus politischem Attentat, Mädchenbildung und familiärem Alltag verortet den Film zwischen persönlichem Porträt und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung, ohne dass eine der beiden Ebenen die andere verdrängt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 aus einer noch vergleichsweise kleinen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für einen Dokumentarfilm mit stark biografischem Fokus nicht unüblich ist, da solche Werke oft ein kleineres, aber interessiertes Publikum erreichen. Seit dem Erscheinungsjahr 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, wobei der Film innerhalb des dokumentarischen Genres durch seine enge Verbindung von persönlichem Schicksal und globalem politischem Thema eine eigene Position einnimmt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Malala Yousafzai als Self
- Ziauddin Yousafzai als Self
- Toor Pekai Yousafzai als Self
- Khushal Yousafzai als Self
- Atal Yousafzai als Self
- Mobin Khan als ER Doctor (uncredited)
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Verfügbarkeit
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