Eine unbequeme Wahrheit (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Davis Guggenheim |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-05-24 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 46.243.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.005 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Zustand des Planeten und die Gefahren, die ihm durch Treibhausgase drohen — das ist die unbequeme Wahrheit, die Al Gore persönlich zu verbreiten übernommen hat. Nachdem er eine Wahl zunächst verloren hatte, begann er eine Vortragsreise, die ihn in alle vier Ecken der Erde führte.
Ihm ist bewusst, dass er auf Skepsis stoßen wird. Dem setzt er eigene Forschungsarbeit auf dem Gebiet und zwanzig Jahre Erfahrung entgegen; bereits 1992 hatte er das Buch „Earth in the Balance: Ecology and the Human Spirit“ veröffentlicht, auf dem seine heutige Vortragstätigkeit aufbaut. Vor Publikum legt Gore eine Reihe wissenschaftlicher Daten vor, dazu Tabellen, Prognosen für die nähere Zukunft und Antworten auf die Frage, wie der globalen Erwärmung des Planeten zu begegnen ist.
Entstehungsgeschichte
Die Regie übernahm Davis Guggenheim, erschienen ist die Arbeit 2006 unter dem englischen Titel „An Inconvenient Truth“. Der Dokumentarfilm zeigt neben Al Gore auch Billy West, Ronald Reagan und George W. Bush. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht — freigegeben ohne Altersgrenze, richtet sich der Film an ein breites Publikum.
Hinter den Kulissen
Es handelt sich um einen reinen Dokumentarfilm. Das entspricht der Anlage, denn im Zentrum steht kein erzählter Handlungsverlauf, sondern ein Vortrag mit Daten, Tabellen und Prognosen. Aufschlussreich ist die Zusammensetzung der genannten Personen: Neben dem Vortragenden stehen Namen, die nicht als Mitwirkende einer Inszenierung zu verstehen sind, sondern auf einbezogenes Material hindeuten. Die Form lebt damit von der Verbindung zweier Ebenen — einer Person, die vor Publikum argumentiert, und Belegen, die diese Argumentation stützen sollen. Die Vortragsreise selbst gibt der Darstellung ihre Struktur.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 aus über tausend abgegebenen Stimmen ist ein positiver Wert im oberen Mittelfeld. 20 Jahre nach dem Erscheinen lassen sich die damals vorgelegten Prognosen an einem erheblichen Zeitraum messen — ein Umstand, der bei einem Dokumentarfilm über künftige Entwicklungen stärker ins Gewicht fällt als bei erzählenden Formen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Al Gore als Self
- Billy West als Various (voice)
- Ronald Reagan als Self (archive footage)
- George W. Bush als Self (archive footage)
- George H. W. Bush als Self (archive footage)
Weitere Filme von Davis Guggenheim
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.