Ip Man - Final Fight (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Herman Yau |
|---|---|
| Genre | Action, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.967.001 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (423 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Zweite Chinesisch-Japanische Krieg ist vorbei, doch Ruhe findet der legendäre Meister des Wing Chun nicht. Gegen seinen Willen gerät Ip Man erneut mitten ins Geschehen. Andere Kampfkunstexperten wollen sich mit ihm messen, um herauszufinden, wessen Kung-Fu-Stil der überlegene ist.
Was als Kräftevergleich unter Meistern beginnt, führt ihn rasch in eine weit gefährlichere Welt: das dunkle Milieu der Triaden. Dort geht es nicht mehr um Ehre oder Technik, sondern ums nackte Überleben. Um sein Leben zu retten, bleibt Ip Man am Ende keine andere Wahl, als ein letztes Mal zu kämpfen.
Entstehungsgeschichte
Herman Yau inszenierte das Actiondrama, das 2013 erschien. Die Titelrolle des Wing-Chun-Meisters prägt die Anlage des Films, vor der Kamera stehen Anthony Wong, 袁詠儀, Gillian Chung und 陳小春. Die Freigabe ab 16 Jahren deutet darauf hin, dass die Kämpfe und die Welt der Triaden mit einer gewissen Härte gezeigt werden.
Schon der deutsche Titel setzt den Schwerpunkt: „Final Fight“ kündigt einen Abschluss an, einen Kampf, der als letzter gedacht ist. Damit rückt weniger der Aufstieg eines Meisters in den Blick als die Frage, was von ihm bleibt, wenn er eigentlich nicht mehr kämpfen will.
Hinter den Kulissen
Action und Drama stehen hier gleichberechtigt nebeneinander. Das ist für einen Kampfkunstfilm bezeichnend: Die Auseinandersetzungen sind nicht nur Schauwerte, sondern Stationen einer Lebensgeschichte. Ein Held, der „malgré lui“, also wider Willen, in Konflikte gezogen wird, trägt die dramatische Last in sich, noch bevor der erste Schlag fällt.
Die Geschichte ist in zwei Stufen angelegt. Zunächst steht der sportlich anmutende Vergleich der Stile im Vordergrund, eine Welt mit eigenen Regeln und gegenseitigem Respekt. Dann kippt das Geschehen in das Milieu der Triaden, wo diese Regeln nicht gelten. Dieser Wechsel von der geordneten Kampfkunst zur rohen Gewalt ist das eigentliche Spannungsmoment.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittswertung von 6,1 von 10 verortet den Film im mittleren Bereich. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, genug für eine erkennbare Tendenz, aber noch keine sehr breite Basis.
Der Film ist 13 Jahre alt und bewegt sich in einem Genre, das von der Verbindung aus Körperbeherrschung und Charakterzeichnung lebt. Wer Kampfkunstkino vor allem als Drama über Haltung und Würde schätzt, findet hier einen Titel, der genau diesen Anspruch schon im Namen trägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Wong als Ip Man
- Anita Yuen Wing-Yee als Cheung Wing-Sing
- Gillian Chung als Chan Sei-Mui
- Jordan Chan Siu-Chun als Tang Sing
- Eric Tsang Chi-Wai als Ng Chung
- Jiang Luxia als Lee King
- Timmy Hung Tin-Ming als Leung Sheung
- Zhou Chuchu als Jenny
- Xiong Xinxin als Local Dragon
- Marvel Chow als Wang Dong
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Verfügbarkeit
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