Insider (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Mann |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 157 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-10-28 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 90.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 60.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (2.154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jeffrey Wigand war Forschungsleiter beim Tabakkonzern Brown & Williamson und wird entlassen. Er weiß, dass in der Branche gezielt an der Steigerung der Suchtwirkung von Nikotin gearbeitet wurde — und hat eine Verschwiegenheitsvereinbarung unterschrieben.
Lowell Bergman, Produzent beim Nachrichtenmagazin "60 Minutes", überredet ihn, vor der Kamera auszusagen. Was danach geschieht, ist der eigentliche Film: Wigand verliert Familie, Ruf und Sicherheit, während CBS die fertige Sendung aus Angst vor einer Schadensersatzklage zurückhält. Zwei Männer werden dabei jeweils von der Institution im Stich gelassen, für die sie eingestanden sind.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Marie Brenners Artikel "The Man Who Knew Too Much", 1996 in "Vanity Fair" erschienen.
Michael Mann führte Regie. Russell Crowe spielt Wigand, Al Pacino spielt Bergman, Christopher Plummer den Moderator Mike Wallace.
Hinter den Kulissen
Der Film löste Widerspruch bei den realen Beteiligten aus. Mehrere Personen aus dem Umfeld von CBS beanstandeten ihre Darstellung, allen voran Mike Wallace, dessen Rolle im Film deutlich zwiespältiger erscheint als in seiner eigenen Schilderung.
Michael Mann arbeitet mit Mitteln, die für einen Film über Anwälte und Fernsehredaktionen ungewöhnlich sind: sehr lange Brennweiten, unscharfe Hintergründe, ein durchgehender Klangteppich. Gespräche in Konferenzräumen sind wie Verfolgungsszenen gebaut — die Anspannung entsteht aus Bild und Ton, nicht aus dem Gesagten.
Einordnung & Wirkung
Bei einem Budget von 90 Millionen Dollar spielte der Film weltweit nur 60,3 Millionen ein. Disney-Chef Joe Roth beschrieb das Problem so: Erwachsene liebten den Film, konnten aber ihre Bekannten nicht dazu bringen, ihn anzusehen.
Sieben Oscar-Nominierungen, darunter bester Film und bester Hauptdarsteller für Crowe, brachten keine Auszeichnung. Crowe gewann jedoch die Preise der National Society of Film Critics und der Critics' Choice.
Die Kritik reagierte außergewöhnlich gut — 96 Prozent bei Rotten Tomatoes. Roger Ebert vergab dreieinhalb Sterne und hob hervor, wie sehr der Film zugleich fessele, unterhalte und wütend mache.
Bilder








Besetzung & Stab
- Al Pacino als Lowell Bergman
- Russell Crowe als Jeffrey Wigand
- Christopher Plummer als Mike Wallace
- Diane Venora als Liane Wigand
- Philip Baker Hall als Don Hewitt
- Lindsay Crouse als Sharon Tiller
- Debi Mazar als Debbie De Luca
- Stephen Tobolowsky als Eric Kluster
- Colm Feore als Richard Scruggs
- Bruce McGill als Ron Motley
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Verfügbarkeit
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