Insel des Schreckens (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-06-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (117 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor der irischen Küste liegt Pitkey Island, ein abgeschiedener Flecken ohne Telefonanschluss, erreichbar nur mit einem einzigen Boot. Dort hat sich der Wissenschaftler Lawrence Phillips mit seinem Team eingeschlossen, um an einem Heilmittel gegen Krebs zu forschen. Als ein Inselbewohner verschwindet, macht sich der örtliche Polizist auf die Suche und findet ihn tot auf – der Körper ist vollständig von seinen Knochen befreit. Die Nachricht erreicht den Forscher Reginald Landers, der ratlos aufs Festland übersetzt, um Rat bei dem angesehenen Pathologen Brian Stanley zu suchen. Dieser wiederum verweist auf David West, den er als größte Autorität in Knochenfragen kennt. Während die Ermittler noch Zusammenhänge suchen, bleibt die Insel selbst von der Außenwelt abgeschnitten, denn das Boot ist mit Landers aufs Festland gefahren. Wie es mit den Bewohnern und der Forschungsstation weitergeht, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1966 und wurde von Terence Fisher inszeniert. Es handelt sich um einen Kinofilm der Genres Horror und Science-Fiction, freigegeben ab 16 Jahren. In den zentralen Rollen sind Peter Cushing, Edward Judd, Carole Gray und Eddie Byrne besetzt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Horror und Science-Fiction zeigt sich schon in der Ausgangslage: Eine Krebsforschung, die aus dem Ruder läuft, liefert die wissenschaftliche Rahmung für ein Grauen, das sich an Knochen und Körpern vergreift. Die Isolation der Insel – kein Telefon, nur ein Boot als Verbindung zum Festland – ist ein klassisches erzählerisches Mittel, um Figuren ohne Fluchtmöglichkeit einer Bedrohung auszusetzen. Dass gleich mehrere Experten – Pathologe, Knochenspezialist, Forscher – hinzugezogen werden, deutet auf eine Geschichte, die ihre Bedrohung schrittweise über Fachwissen zu erklären versucht, statt sie sofort offenzulegen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit seiner Entstehung 1966 sind fast sechs Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich in eine frühe Phase des britischen Horrorkinos jener Ära einordnet, in der Terence Fisher aktiv war. Innerhalb der Horror-Science-Fiction-Kombination steht er als Beispiel für Stoffe, die medizinische Forschung als Ausgangspunkt für unheimliche Bedrohungen nutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Dr. Brian Stanley
- Edward Judd als Dr. David West
- Carole Gray als Toni Merrill
- Eddie Byrne als Dr. Reginald Landers
- Sam Kydd als Constable John Harris
- Niall MacGinnis als Mr. Roger Campbell
- James Caffrey als Peter Argyle
- Liam Gaffney als Ian Bellows
- Keith Bell als Halsey
- Margaret Lacey als Old Woman
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Verfügbarkeit
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