Indochine (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Régis Wargnier |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 162 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-04-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 29.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (241 Stimmen) |
Worum es geht
Eliane Devries führt in der französischen Kolonie Indochina ein abgeschottetes, herrschaftliches Leben und leitet mit unnachgiebiger Strenge die Kautschukplantage ihres Vaters. Ihre engste Vertraute ist die sechzehnjährige Camille, ihre Adoptivtochter. Die enge Bindung zwischen den beiden Frauen gerät ins Wanken, als beide sich in denselben Mann verlieben: den jungen Marineoffizier Jean-Baptiste, der inmitten wachsender Aufstände gegen die Kolonialherrschaft nach Saigon geschickt wird. Nach Anschlägen auf ihre Plantage zieht sich Eliane von Jean-Baptiste zurück, während Camille, mittlerweile gegen ihren Willen mit ihrem Cousin Tanh verheiratet, dem Offizier weiter nachtrauert. Für sie scheint nur die Flucht aus der Welt der Kolonialherren ein Ausweg zu sein – ein Weg, der von Rückschlägen und Schicksalsschlägen begleitet ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1992 unter der Regie von Régis Wargnier. In den Hauptrollen sind Catherine Deneuve, Vincent Perez, Linh-Dan Pham und Jean Yanne zu sehen. Freigegeben ist das Drama ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
"Indochine" verbindet Drama und Liebesfilm zu einer Geschichte, die private Gefühle und koloniale Machtverhältnisse eng verschränkt. Die Konstellation aus Mutter, Adoptivtochter und demselben geliebten Mann erzeugt einen Konflikt, der über die individuelle Beziehungsebene hinausweist und die Ordnung der Kolonialgesellschaft selbst betrifft. Dass Camille in eine erzwungene Ehe gedrängt wird und daraufhin den Ausbruch sucht, macht deutlich, dass die persönliche Geschichte eng mit den politischen Umwälzungen der Zeit verknüpft ist. Die Besetzung mit Catherine Deneuve in der Rolle der herrschaftlichen Plantagenbesitzerin setzt einen Schwerpunkt auf eine Frauenfigur, deren Kontrolle über ihr Umfeld zunehmend bröckelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen zählt "Indochine" zu den solide bis gut bewerteten Vertretern seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite, gesicherte Publikumsmeinung ablesen lässt. Seit der Entstehung 1992 sind über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film als Beispiel eines historisch verorteten Kolonialdramas der frühen 1990er Jahre einordnet. Innerhalb der Kombination aus Drama und Liebesfilm steht er für eine Erzählweise, die persönliche Schicksale in einen größeren gesellschaftlichen Rahmen stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Deneuve als Eliane Devries
- Vincent Perez als Jean-Baptiste Le Guen
- Linh-Dan Pham als Camille
- Jean Yanne als Guy Asselin
- Dominique Blanc als Yvette
- Alain Fromager als Dominique
- Eric Nguyen als Tanh
- Jean-Baptiste Huynh als Etienne (Adult)
- Henri Marteau als Emile Devries
- Carlo Brandt als Castellani
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Verfügbarkeit
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