In Hell - Rage Unleashed (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ringo Lam |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-11-24 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 17.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 293.671 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (637 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kyle LeBlanc ist amerikanischer Ingenieur und arbeitet in Russland für eine Stahlfirma. Dann wird seine Frau ermordet, und der Täter kommt vor einem korrupten Gericht frei. Kyle nimmt daraufhin das Recht in die eigene Hand.
Die Folge ist eine lebenslange Haft im härtesten Gefängnis des Landes. Dort geben rivalisierende Banden den Ton an, und Konflikte werden in blutigen Faustkämpfen auf Leben und Tod ausgetragen. Kyle findet sich in dieser Ordnung wieder, und die eigentliche Wendung der Geschichte setzt an dem Punkt ein, an dem er an sich selbst bemerkt, wie sehr er abstumpft. Von da an geht es nicht mehr nur ums Überleben, sondern um den Entschluss, das eigene Schicksal wieder in die Hand zu nehmen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Ringo Lam, herausgekommen ist der Film 2003 unter dem englischen Titel In Hell. Jean-Claude Van Damme steht im Zentrum, dazu treten Lawrence Taylor, Lloyd Battista und Carlos Gómez. Die Freigabe erfolgte erst ab achtzehn Jahren, was die Härte des Stoffes anzeigt.
Hinter den Kulissen
Action, Drama und Thriller stehen als Genres beieinander. Die Kombination ist hier keine Formsache: Der Actionanteil liegt in den erzwungenen Kämpfen, das Drama im Verlust und in der Frage der Selbstjustiz, der Thriller im geschlossenen System des Gefängnisses, in dem jede Entscheidung sofort Folgen hat.
Bemerkenswert ist der Aufbau der Ausgangslage. Der Film beginnt nicht mit dem Verbrechen, das die Hauptfigur begeht, sondern mit einem Justizversagen, das ihm vorausgeht. Damit ist die Schuldfrage von vornherein geteilt, und die Haftzeit erscheint weniger als Strafe denn als Fortsetzung derselben Ordnung mit anderen Mitteln. Die Selbstwahrnehmung des Abstumpfens ist der dramaturgische Kern: Die Bedrohung kommt nicht mehr nur von außen, sondern von der Veränderung, die die Umgebung in der Figur bewirkt. Dass die Handlung fern der Heimat der Hauptfigur spielt, verstärkt das zusätzlich, weil ihr jede vertraute Instanz fehlt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,7 von 10 und damit über der Mitte, gestützt auf eine Stimmenbasis im dreistelligen Bereich. Dreiundzwanzig Jahre nach 2003 lässt sich der Film dem Gefängnisstoff mit Kampfanteil zuordnen, einem Fach mit festen Regeln, das seine Unterschiede weniger im Ablauf als in der Haltung zur Gewalt macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Claude Van Damme als Kyle LeBlanc
- Lawrence Taylor als 451
- Lloyd Battista als General Hruschov
- Carlos Gómez als Tolik
- Chris Moir als Billy Cooper
- Billy Rieck als Coolhand
- Kaloian Vodenicharov als Dima
- Ivo Tonchev als Marko
- Juan Fernández als Shubka
- Raicho Vasilev als Andrei
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Verfügbarkeit
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