In den Wind geschrieben (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Douglas Sirk |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-10-04 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (278 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitch Wayne arbeitet als Geologe im Ölkonzern der Familie Hadley und ist seit jeher der ruhende Pol an der Seite seines Freundes Kyle Hadley, eines unsteten, trinkfreudigen Erben. Für Kyles Schwester Marylee ist Mitch der Mann, an dem sie sich abarbeitet, ohne je erhört zu werden. Als Kyle Mitchs Kollegin Lucy für sich gewinnt und daraufhin dem Alkohol abschwört, scheint sich das Gefüge zu ordnen – bis Marylee betrunken aufgegriffen wird, Mitch offen provoziert und ein Unglück auslöst, das den Vater der Familie das Leben kostet. Als Kyle glaubt, Lucy erwarte ein Kind von Mitch, eskaliert die Lage mit tödlichen Folgen. Vor Gericht liegt es an Marylee, die Wahrheit auszusprechen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1956 unter der Regie von Douglas Sirk. In den Hauptrollen sind Rock Hudson, Lauren Bacall, Robert Stack und Dorothy Malone zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit deutlicher Liebesfilm-Komponente.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation aus vier eng verflochtenen Figuren – der treue Freund, der selbstzerstörerische Erbe, die neu hinzukommende Frau und die unerfüllt liebende Schwester – trägt die Geschichte fast allein. Statt auf äußere Konflikte setzt die Handlung auf Eifersucht, Verdrängung und späte Geständnisse innerhalb einer wohlhabenden Familie. Dass ein Todesfall und ein Gerichtsverfahren den Schlusspunkt bilden, verweist auf eine Erzählweise, die private Verstrickungen mit den Mitteln des Melodrams zuspitzt und moralische Klärung erst am Ende zulässt. Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich weniger in einer harmonischen Romanze als in Beziehungen, die von Verlangen, Neid und Loyalität zugleich getragen werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer im Onlinekontext eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden oberen Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite, aktuelle Publikumsresonanz ablesen ließe. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1956 und heute liegen fast siebzig Jahre, was den Film als Werk seiner Entstehungszeit kenntlich macht. Innerhalb der Melodramen-Tradition der 1950er Jahre steht er mit seiner Besetzung und der dichten Figurenkonstellation für eine Spielart des Genres, die familiäre Abgründe in den Mittelpunkt rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rock Hudson als Mitch Wayne
- Lauren Bacall als Lucy Moore Hadley
- Robert Stack als Kyle Hadley
- Dorothy Malone als Marylee Hadley
- Robert Keith als Jasper Hadley
- Grant Williams als Biff Miley
- Robert J. Wilke als Dan Willis
- Edward Platt als Dr. Paul Cochrane
- Harry Shannon als Hoak Wayne
- John Larch als Roy Carter
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Verfügbarkeit
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