Robert Stack
Werdegang
Robert Stack wurde am 13. Januar 1919 in Los Angeles geboren und starb am 14. Mai 2003 in Beverly Hills. Eigentlich hieß er Charles Langford Modini Stack. 1939 kam er zu den Universal Studios, wo bereits sein Debütfilm „First Love“ für Aufsehen sorgte. In den ersten zehn Jahren seiner Karriere war er vor allem in Western- und Kriegsfilmen zu sehen, unter anderem 1942 in Ernst Lubitschs „Sein oder Nichtsein“. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Schießinstrukteur bei der US Navy. In den 1950er-Jahren folgten Hauptrollen, darunter 1956 in Douglas Sirks „In den Wind geschrieben“, für die er eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller erhielt. Ab Ende der 1950er wandte er sich verstärkt dem Fernsehen zu, insbesondere mit der Serie „Die Unbestechlichen“, die ihm auch einen Emmy Award einbrachte. Später übernahm er zunehmend selbstironische Rollen und moderierte zwischen 1987 und 2002 die Serie „Unsolved Mysteries“. Bis zu seinem Tod blieb er als Schauspieler aktiv.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Titel mit Robert Stack als Schauspieler vertreten, vier Filme und eine Serie. Die Spanne reicht von „Sein oder Nichtsein“ (1942) bis „Die verwegenen Sieben“ (1983), also 41 Jahre. Der erste Titel entstand 23 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 64 Jahre danach. Genremäßig zeigt sich eine breite Streuung: Komödie, Kriegsfilm, Liebesfilm, Drama, Krimi und Action sind vertreten, was auf eine vielseitige Laufbahn zwischen ernsten Dramen und leichteren Stoffen hindeutet.
Einordnung
Die fünf Titel bei uns bewegen sich zwischen 6,3 und 8,0 von 10, im Schnitt liegt die Bewertung bei 7,2 von 10. Am besten schneidet „In den Wind geschrieben“ (8,0) ab, gefolgt von „Sein oder Nichtsein“ mit 7,8. Der zeitliche Bogen von 41 Jahren zwischen ältestem und jüngstem Titel spiegelt eine lange Karriere wider, wobei die bei uns gelisteten Werke insgesamt solide bis gute Bewertungen erhalten haben.