Im Namen des Vaters (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jim Sheridan |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-12-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 65.796.862 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (2.047 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt die wahre Geschichte von Gerry Conlon. Im vom Bürgerkrieg gebeutelten Belfast der siebziger Jahre schlägt Gerry sich als Kleinkrimineller durch; sein Hauptinteresse gilt Alkohol und wilden Partys, sehr zum Missfallen seines stillen, kränklichen Vaters Giuseppe. Als er Probleme mit der IRA bekommt, schickt ihn der Vater nach England. Dort hält er sich eines Tages, seinen Eskapaden geschuldet, zur falschen Zeit am falschen Ort auf. Obwohl er unschuldig ist, zwingt ihn die Polizei zu einem Geständnis für einen brutalen Bombenanschlag. Als einer der „Guildford-Vier“ wird Gerry zu lebenslanger Haft verurteilt — gemeinsam mit seinem Vater, der ebenfalls unschuldig verurteilt wird.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jim Sheridan bei diesem 1993 erschienenen Film. Die Besetzung nennt Daniel Day-Lewis, Pete Postlethwaite, Emma Thompson und John Lynch. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und seine Motive präzisieren, welcher Art dieses Drama ist: Gefängnis, Eltern-Kind-Beziehung, 1970er, Biografie, Glaube; zudem beruht er auf einem Roman. Damit stehen zwei Handlungsräume nebeneinander, ein politischer und ein familiärer. Der Justizfall liefert den äußeren Rahmen, die Beziehung zwischen Sohn und Vater den inneren. Beide sind über die Haft miteinander verklammert, denn erst dort werden zwei Männer, die einander vorher nicht verstanden, auf denselben Raum verwiesen. Das Motiv des Glaubens deutet an, dass die Frage nach Schuld und Standhaftigkeit nicht nur juristisch gestellt wird. Ein Stoff mit realem Hintergrund und realen Betroffenen verlangt dabei Zurückhaltung, und die Konzentration auf ein einziges Genre entspricht dem.
Einordnung & Wirkung
Die Wertung liegt bei 7,9 von 10, ermittelt aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen. Das ist ein deutlich hoher Wert, wie ihn Justizdramen erreichen, deren Anliegen und Ausführung zusammenpassen. 33 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Bezugspunkt für das Erzählen von Fehlurteilen, bei dem der familiäre Konflikt ebenso viel Gewicht trägt wie der juristische.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Day-Lewis als Gerry Conlon
- Pete Postlethwaite als Giuseppe Conlon
- Emma Thompson als Gareth Peirce
- John Lynch als Paul Hill
- Corin Redgrave als Robert Dixon
- Beatie Edney als Carole Richardson
- John Benfield als Chief PO Barker
- Paterson Joseph als Benbay
- Marie Jones als Sarah Conlon
- Gerard McSorley als Belfast Detective Pavis
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Verfügbarkeit
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