In America (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jim Sheridan |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 25.382.911 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (399 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alle Sorgen hinter sich lassen, noch einmal von vorn beginnen, in einer neuen Heimat gemeinsam das Glück finden: Diese Hoffnungen haben schon viele Familien getragen. Auch Johnny, ein ausgebildeter Schauspieler, seine Frau Sarah und die beiden jungen Töchter Ariel und Christy sehnen sich nach einem solchen Neuanfang.
Deshalb wagen sie in den 1980er Jahren einen folgenreichen Schritt. Sie wandern illegal von Irland über Kanada in die Vereinigten Staaten aus. Damit beginnt ein Leben, in dem die Familie weit weg von allem Vertrauten Fuß fassen muss, ohne gesicherten Status und mit großen Erwartungen an das, was vor ihr liegt.
Wie sich diese Erwartungen erfüllen und welche Hürden der Alltag bereithält, bleibt hier offen. Im Kern steht die Frage, ob ein Ortswechsel tatsächlich die Last der Vergangenheit abnehmen kann.
Entstehungsgeschichte
Jim Sheridan hat das Drama inszeniert, das 2003 herauskam. Samantha Morton, Paddy Considine, Sarah Bolger und Emma Bolger bilden die Besetzung, ein kleines Ensemble, das zu einer Geschichte passt, die ganz auf eine Familie konzentriert bleibt.
Mit einer Freigabe ab 12 Jahren ist der Film für Jugendliche zugänglich. Die Themen Auswanderung, Unsicherheit und Zusammenhalt machen ihn auch für ein junges Publikum nachvollziehbar.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf Genrebeimischungen und konzentriert sich ganz auf seine Figuren. Die Handlung ist klar auf den Familienkreis zugeschnitten: Eltern und Kinder, die gemeinsam aufbrechen und gemeinsam bestehen müssen.
Der Weg von Irland über Kanada in die Vereinigten Staaten zeichnet eine Reise nach, die nicht geradlinig verläuft, sondern über Umwege führt. Die Illegalität der Einreise verleiht dem Neuanfang eine stille Spannung, denn die Familie lebt ohne Absicherung. Dass Johnny Schauspieler ist, lässt eine Figur erkennen, deren Beruf ohnehin von Hoffnung und Unsicherheit geprägt ist. Der Titel selbst benennt das Ziel der Reise und zugleich den Traum, der sie antreibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 fällt die Bewertung klar positiv aus. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und damit auf einer überschaubaren, aber aussagekräftigen Grundlage.
Seit dem Erscheinen sind 23 Jahre vergangen. Im Drama über Migration nimmt der Film eine Position ein, die das Thema nicht aus politischer Distanz, sondern aus dem Innenleben einer Familie heraus betrachtet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Samantha Morton als Sarah
- Paddy Considine als Johnny
- Sarah Bolger als Christy
- Emma Bolger als Ariel
- Djimon Hounsou als Mateo
- David Wike als Barker
- Michael Sean Tighe als Frank
- Juan Carlos Hernández als Papo
- René Millan als Steve
- Nick Dunning als Gynaecologist
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Verfügbarkeit
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