Im Blutrausch des Satans (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Bava |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-09-08 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (444 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine paradiesisch gelegene Bucht wird zum Schauplatz einer Reihe von Morden. Das erste Opfer ist die Gräfin Donati, der das Anwesen gehört. Damit beginnt eine Kette von Gewalttaten, die immer weitere Kreise zieht.
Bald scheint jeder in Gefahr zu sein: Jugendliche, die in der Gegend ihren Vergnügungen nachgehen, Anwohner aus der Umgebung und die Erben des Grundstücks. Alle könnten einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer fallen. Zugleich verschwimmt die Grenze zwischen Opfern und Tätern, denn zu jedem Zeitpunkt der Handlung hat mehr als eine Person einen Grund, andere aus dem Weg zu räumen. Wer am Ende hinter den Taten steckt, bleibt hier ungesagt.
Entstehungsgeschichte
Mario Bava hat den Film inszeniert, der 1971 erschien. In der Besetzung finden sich Claudine Auger, Luigi Pistilli, Claudio Camaso und Anna Maria Rosati. Die Freigabe ab 18 Jahren kennzeichnet ihn als Werk ausschließlich für Erwachsene.
Unter dem englischen Titel A Bay of Blood trägt der Film den Schauplatz direkt im Namen. Der deutsche Titel „Im Blutrausch des Satans" wählt dagegen eine reißerische Formulierung, die das Übernatürliche andeutet, obwohl die Handlung von menschlichen Motiven angetrieben wird.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller verbinden sich zu einer Geschichte, deren Spannung weniger aus einer einzelnen Bedrohung entsteht als aus einem Geflecht von Absichten. Das Erbe eines Grundstücks bildet den Hintergrund, vor dem Habgier und Gewalt ineinandergreifen.
Auffällig ist die Anlage mit vielen möglichen Tätern. Statt einer klaren Unterscheidung zwischen gut und böse zeigt der Film eine Umgebung, in der fast jeder ein Motiv hat. Die Abfolge der Morde gliedert die Handlung, und die Frage nach der Schuld verteilt sich auf mehrere Figuren. Diese Struktur macht den Zuschauer zum Mitermittelnden, der Verdachtsmomente ständig neu gewichten muss.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,6 von 10 ist für einen Horrorfilm ein solides Ergebnis. Getragen wird sie von gut vierhundert Stimmen, einer Basis, die ein erkennbares, wenn auch nicht breites Meinungsbild ergibt.
55 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den älteren Titeln seines Genres. Er zeigt eine Form des Schreckens, die auf eine Folge von Taten und auf die Frage nach dem Motiv setzt statt auf übernatürliche Wesen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Claudine Auger als Renata Donati
- Luigi Pistilli als Alberto / Albert
- Claudio Camaso als Simone / Simon
- Anna Maria Rosati als Laura
- Chris Avram als Franco Ventura / Frank Ventura
- Leopoldo Trieste als Paolo Fosatti / Paul Fosatti
- Laura Betti als Anna Fossati
- Brigitte Skay als Louise / Brunhilde
- Isa Miranda als Countess Federica Donati
- Paola Montenero als Sylvie / Denise
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Verfügbarkeit
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