Die drei Gesichter der Furcht (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Bava |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-08-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (493 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt drei voneinander unabhängige Geschichten. In „Das Telefon“ wird eine Frau einen ganzen Abend lang von Anrufen eines Mannes verfolgt, der ihr mit dem Tod droht. In ihrer Angst bittet sie eine enge Freundin um Beistand, ohne zu ahnen, wer hinter den Anrufen tatsächlich steckt.
„Die Wurdalak“ schildert das schreckliche Schicksal einer Familie, über die eine Form des Vampirismus hereinbricht. Die dritte Episode, „Der Wassertropfen“, folgt einer Krankenschwester, die einem gerade verstorbenen Medium den Ring stiehlt. Der Diebstahl bleibt nicht folgenlos: Ein Fluch heftet sich an sie.
Entstehungsgeschichte
Mario Bava führte Regie bei diesem Film von 1963, der international als „Black Sabbath“ bekannt ist. Zur Besetzung gehören Boris Karloff, Mark Damon, Michèle Mercier und Susy Andersen. Die Episoden haben literarische Wurzeln: eine Erzählung von F.G. Snyder für „Das Telefon“, im Vorspann allerdings Maupassant zugeschrieben, eine Erzählung von Aleksej Konstantinovič Tolstoj aus dem Jahr 1839 für „Die Wurdalak“ und eine Geschichte von Anton Čechov für „Der Wassertropfen“. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reiner Horrorfilm ohne zweites Genre setzt der Titel ganz auf die Angst in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen, was der deutsche Titel mit den „drei Gesichtern“ bereits ankündigt. Die Episodenform erlaubt drei Tonlagen: den Bedrohungsanruf aus der Gegenwart, den Familienfluch aus der Überlieferung und die Geistergeschichte um Schuld und Habgier. Jede Erzählung ist kurz genug, um auf eine einzige Pointe zuzulaufen, und die Reihenfolge führt von der alltäglichen Bedrohung ins Übernatürliche.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 liegt die Bewertung im guten Bereich, die Stimmenzahl bewegt sich allerdings im dreistelligen Bereich und bleibt damit schmal. 63 Jahre nach 1963 ist der Film ein Titel, der ein kleines, aber wohlwollendes Publikum findet. Im Horrorgenre steht er für die Anthologie, die Stoffe aus der Literatur in kurze, in sich geschlossene Schreckensmomente übersetzt, statt eine einzige Handlung über die volle Länge zu tragen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Boris Karloff als Gorca (segment "The Wurdalak")
- Mark Damon als Vladimire d'Urfe (segment "The Wurdalak")
- Michèle Mercier als Rosy (segment "The Telephone")
- Susy Andersen als Sdenka (segment "The Wurdalak")
- Lidia Alfonsi als Mary (segment "The Telephone")
- Jacqueline Pierreux als Helen Chester (segment "A Drop Of Water")
- Glauco Onorato als Giorgio (segment "The Wurdalak")
- Massimo Righi als Pietro (segment "The Wurdalak")
- Rika Dialyna als Maria (segment "The Wurdalak")
- Milo Quesada als Frank Rainer (segment "The Telephone")
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Verfügbarkeit
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