Igby! (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Burr Steers |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.777.465 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (359 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Igby Slocumb ist 17 Jahre alt und stammt aus reichem Hause. Er ist ein Rebell, weiß aber sehr genau, was er will: nur weg von dieser Familie. Weg von der Mutter, die Tabletten schluckt, vom Vater, der an Schizophrenie leidet, vom angepassten Bruder und vom skrupellosen Onkel.
Der Weg in die Unabhängigkeit ist steinig. Ältere Frauen machen sich an ihn heran, Freunde und Familie ziehen ihn immer wieder nach unten. Igby aber ist witzig und einfallsreich, und er kämpft entschlossen darum, über Wasser zu bleiben, auch wenn um ihn herum alles unterzugehen scheint. Die Geschichte folgt einem jungen Mann, der sich aus einem Umfeld befreien will, das ihm wenig Halt bietet.
Entstehungsgeschichte
Burr Steers inszenierte den Film, der 2002 erschien. Im Original lautet der Titel „Igby Goes Down“, auf Deutsch wurde daraus knapp „Igby!“. Kieran Culkin, Susan Sarandon, Jeff Goldblum und Claire Danes gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama verbinden sich hier, und diese Mischung prägt den Blick auf die Hauptfigur. Die Lage, in der Igby steckt, ist ernst: eine Mutter mit Tablettenkonsum, ein psychisch kranker Vater, ein Onkel ohne Skrupel. Doch Igby begegnet dem mit Witz und Einfallsreichtum, und daraus ergibt sich der komische Anteil. Das Drama bleibt dabei stets spürbar, denn die Probleme lösen sich durch Humor nicht auf.
Die Anlage folgt dem Muster einer Geschichte vom Erwachsenwerden. Ein Jugendlicher will sich von seiner Herkunft lösen und muss dabei lernen, sich in einer Welt zu behaupten, die ihn immer wieder herunterzieht. Der Reichtum der Familie steht in auffälligem Gegensatz zu ihrem inneren Zustand. Wohlstand bietet hier keinen Schutz, sondern bildet den Rahmen für Zerfall und Entfremdung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, das Publikum zeigt sich überwiegend wohlwollend. Seit dem Erscheinen sind 24 Jahre vergangen. Im Bereich der Tragikomödien gehört der Film zu den Geschichten über junge Außenseiter aus wohlhabenden, aber zerrütteten Familien, die Bitterkeit und Witz miteinander verbinden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kieran Culkin als Igby
- Susan Sarandon als Mimi
- Jeff Goldblum als D.H.
- Claire Danes als Sookie
- Jared Harris als Russel
- Amanda Peet als Rachel
- Ryan Phillippe als Oliver
- Bill Pullman als Jason
- Rory Culkin als 10-Year-Old Igby
- Peter Anthony Tambakis als 13-Year-Old Oliver
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Verfügbarkeit
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