Ida (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paweł Pawlikowski |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-25 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.298.355 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.097 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Polen im Jahr 1962. Anna ist eine junge Waise, aufgewachsen hinter den Mauern eines Klosters, in dem sie kurz davorsteht, ihr Gelübde abzulegen. Kurz vor diesem Schritt erfährt sie, dass es doch noch eine Verwandte gibt: Wanda, die Schwester ihrer Mutter. Die Begegnung der beiden Frauen wird zum Beginn einer Reise, auf der sie einander kennenlernen und zugleich auf die Geheimnisse ihrer Vergangenheit stoßen. Anna erfährt, dass sie jüdisch ist und eigentlich Ida heißt. Diese Auskunft über ihre Herkunft treibt sie dazu, den eigenen Wurzeln nachzugehen und gemeinsam mit der Tante die Wahrheit über ihre Familie auszuhalten. Am Ende des Weges steht eine Entscheidung zwischen der Religion, die sie während der nationalsozialistischen Besatzung gerettet hat, und der wiedergefundenen Identität außerhalb des Klosters.
Entstehungsgeschichte
Der 2013 erschienene Film entstand unter der Regie von Paweł Pawlikowski. In den Rollen sind Agata Trzebuchowska, Agata Kulesza, Dawid Ogrodnik und Jerzy Trela zu sehen. Dass zwei Frauen die Erzählung tragen und die übrige Besetzung knapp gehalten ist, entspricht einer Anlage, die sich ganz auf das Verhältnis dieser beiden konzentriert. Eine Altersbeschränkung besteht nicht.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Erzählform folgt dieser Beschränkung. Zwei Figuren, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, teilen sich einen Weg, auf dem jede Auskunft über die Vergangenheit beide anders trifft. Die Reise dient dabei weniger der Bewegung im Raum als der schrittweisen Freilegung von Wissen. Der Verzicht auf eine zweite Genrespur bedeutet, dass es keine Entlastung gibt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 stützt sich auf eine Stimmenzahl im vierstelligen Bereich und liegt deutlich über der Mitte. Bei einem stillen, ernsten Stoff ist ein solcher Wert bemerkenswert, weil derartige Filme selten ein breites Publikum erreichen. 13 Jahre nach dem Erscheinen steht damit ein Drama, das seine Wirkung aus Reduktion statt aus Umfang bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Agata Trzebuchowska als Anna
- Agata Kulesza als Wanda
- Dawid Ogrodnik als Lis
- Jerzy Trela als Szymon
- Adam Szyszkowski als Feliks
- Halina Skoczyńska als Mother Superior
- Joanna Kulig als Singer
- Dorota Kuduk als Kaska
- Natalia Łągiewczyk als Bronia
- Afrodyta Weselak als Marysia
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Verfügbarkeit
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