I Am Legend (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Lawrence |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 585.410.052 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (17.321 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Virus, ursprünglich als Krebstherapie entwickelt, hat den Großteil der Menschheit getötet und die Überlebenden in lichtscheue, aggressive Wesen verwandelt. Robert Neville, Militärvirologe, ist offenbar immun und lebt allein in einem menschenleeren Manhattan, drei Jahre nach dem Ausbruch.
Sein Alltag ist streng geregelt: Er jagt Wild auf leeren Straßen, sendet täglich dieselbe Radiobotschaft, spricht mit Schaufensterpuppen, die er in einer Videothek aufgestellt hat, und muss vor Sonnenuntergang zuhause sein. Im Keller sucht er nach einem Heilmittel und testet es an Gefangenen. Der Film erzählt vor allem, was drei Jahre Alleinsein mit einem Menschen machen.
Entstehungsgeschichte
Richard Mathesons Roman von 1954 gehört zu den einflussreichsten Texten der modernen Horrorliteratur und war zuvor zweimal verfilmt worden. Eine Neuverfilmung war seit den 1990ern in Entwicklung; unter anderem war eine Fassung mit Arnold Schwarzenegger unter Ridley Scott weit gediehen und scheiterte am Budget.
Die entscheidende Frage betraf das Ende. Mathesons Titel bezieht sich darauf, dass Neville aus Sicht der neuen, veränderten Spezies das Monster ist — der Jäger, der nachts kommt und tötet. Ein Ende in diesem Sinn wurde gedreht, in Testvorführungen aber abgelehnt und durch eine Fassung ersetzt, in der Neville sich opfert. Die ursprüngliche Version erschien später als Zusatzmaterial.
Hinter den Kulissen
Die Aufnahmen des leeren New York entstanden weitgehend praktisch: Die Produktion sperrte über mehrere Nächte Abschnitte Manhattans, darunter Teile der Fifth Avenue und der Brooklyn Bridge, was als eine der aufwendigsten Straßensperrungen der Stadtgeschichte für einen Film gilt. Gras und Verfall wurden ergänzt, die Leere selbst ist echt.
Will Smith spielt weite Strecken allein vor der Kamera, mit einem Schäferhund als einzigem Gegenüber. Die infizierten Wesen waren ursprünglich als Darsteller mit Prothesen geplant; die Produktion stellte auf vollständig digitale Figuren um, was zu den meistkritisierten Aspekten des Films gehört, weil ihre Bewegung unnatürlich wirkt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 585 Millionen Dollar ein und war damit für einen düsteren Endzeitstoff außergewöhnlich erfolgreich.
Die Bewertung folgt einem klaren Muster: Die erste Stunde — der Alltag in der leeren Stadt — gilt weithin als herausragend, das letzte Drittel als Rückfall in Konvention. Das ausgetauschte Ende wird dabei regelmäßig als Beispiel dafür angeführt, wie Testvorführungen einen Film gegen seine Vorlage und gegen seinen eigenen Titel drehen können. Die Szene, in der Neville seinen Hund verliert, gehört zu den meistgenannten Momenten des Kinojahrzehnts.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Robert Neville
- Alice Braga als Anna Montez
- Charlie Tahan als Ethan
- Dash Mihok als Alpha Male
- Salli Richardson-Whitfield als Zoe Neville
- Willow Smith als Marley Neville
- Emma Thompson als Dr. Alice Krippin
- Darrell Foster als Mike - Military Escort
- Joanna Numata als Alpha Female
- Samuel Glen als Military Driver - Jay
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Verfügbarkeit
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