House of Flying Daggers (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Zhang Yimou |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Action |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-07-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 92.863.945 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.849 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
China im Jahr 859, in den letzten Jahren der Tang-Dynastie. Das Reich zerfällt, und eine Rebellengruppe namens Haus der fliegenden Dolche gewinnt Zulauf.
Die beiden Polizeioffiziere Jin und Leo sollen deren Anführer beseitigen. Ihre Spur führt zu Mei, einer blinden Tänzerin, die sie verdächtigen, dazuzugehören. Jin verhilft ihr zum Schein zur Flucht, um sie zu ihren Leuten zu führen — und verliebt sich in sie, während Leo den beiden heimlich folgt. Kaum eine der drei Figuren ist am Ende das, wofür sie sich ausgibt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Zhang Yimou, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Li Feng und Wang Bin. Die Kamera führte Zhao Xiaoding.
Takeshi Kaneshiro spielt den Jin, Andy Lau den Leo, Zhang Ziyi die Mei, Song Dandan die Yee.
Produziert wurde der Film von William Kong und Zhang Weiping mit einem Budget von zwölf Millionen Dollar. Die Musik stammt von Shigeru Umebayashi; das Stück "Lovers" singt Kathleen Battle.
Hinter den Kulissen
Der Film gehört zum Wuxia — dem chinesischen Kampfkunstkino — und behandelt es als Anlass für Bildkompositionen: Die Farbgebung folgt der klassischen chinesischen Malerei, die Bewegungen und Kostüme sind der Pekingoper entlehnt.
Das Schlussbild im Schnee entstand in der Ukraine. Dort fiel im Oktober unerwartet Schnee, was der Produktion genau die Bedingungen verschaffte, die sie gesucht hatte.
Auch die Kampfszenen sind entsprechend angelegt: Sie sind weniger als Auseinandersetzung gebaut denn als Choreografie, in der Farbe, Bewegung und Klang zusammengehen.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik lobte vor allem Kamera und Farbdramaturgie. Bemängelt wurden dagegen absehbare Wendungen und die Länge des Schlusskampfes.
Bei IMDb steht der Film bei 7,5 von 10. Die deutsche Filmbewertungsstelle vergab das Prädikat wertvoll.
Er gehört zu den Arbeiten, mit denen Zhang Yimou das Wuxia-Kino einem Publikum außerhalb Asiens nahegebracht hat — auf Kosten der Handlung und zugunsten der Bilder, wie seine Kritiker anmerkten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Takeshi Kaneshiro als Jin
- Andy Lau als Liu
- Zhang Ziyi als Xiao Mei
- Song Dandan als Yee
- Zhao Hongfei als Xiao Bu Kuai
- Guo Jun als Police Officer
- Zhang Shu
- Wang Jiusheng
- Zhang Zhengyong
- Yongxin Wang
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Verfügbarkeit
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