Homicide - Mordkommission (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Mamet |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-05-28 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (158 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bob Gold ist jüdischer Polizist, doch mit seiner Herkunft hat er sich beruflich nie groß aufgehalten. Als er gegen seinen Willen in die Ermittlung im Mordfall einer jüdischen Kauffrau hineingezogen wird, gerät sein bisheriges Selbstverständnis ins Wanken. Parallel verfolgt sein Partner die Jagd nach dem Polizistenkiller Randolph, ein Fall, der eigentlich vielversprechender wirkt und mehr Anerkennung verspricht. Gold aber bleibt an der Kauffrau-Ermittlung hängen und wird dabei mit Antisemitismus konfrontiert, mit jüdischem Untergrundaktivismus und schließlich mit der Frage, wo er selbst steht. Die Geschichte treibt ihn in ein Spannungsfeld zwischen Loyalität zum Gesetz und einer Identität, die er lange beiseitegeschoben hat. Am Ende steht eine Entscheidung, die mehr ist als eine berufliche.
Entstehungsgeschichte
"Homicide - Mordkommission" entstand 1991 unter der Regie von David Mamet. Der Film versammelt Joe Mantegna, William H. Macy, Natalija Nogulich und Ving Rhames in den zentralen Rollen. Es handelt sich um einen Spielfilm, der Drama, Krimi, Mystery und Thriller miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi-Handlung und Mystery-Einschlag deutet darauf hin, dass es weniger um die reine Aufklärung eines Verbrechens geht als um die Verunsicherung, die der Fall in der Hauptfigur auslöst. Die Anlage der Geschichte - ein Ermittler, der zwischen zwei Fällen und zwei Identitäten hin- und hergerissen wird - macht deutlich, dass der eigentliche Konflikt innerlich ausgetragen wird. Themen wie Antisemitismus und jüdischer Untergrundaktivismus verorten den Film in einem gesellschaftlichen Spannungsfeld, das über die Kriminalhandlung hinausweist und die Genreetiketten Drama und Thriller gleichermaßen rechtfertigt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1991 sind mittlerweile 34 Jahre vergangen, was den Titel in eine Phase des Krimi- und Thrillerkinos einordnet, die sich stärker für psychologische und gesellschaftliche Untertöne interessierte als für reine Spannungsdramaturgie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joe Mantegna als Bob Gold
- William H. Macy als Tim Sullivan
- Natalija Nogulich als Chava
- Ving Rhames als Randolph
- Vincent Guastaferro als Lieutenant Senna
- Rebecca Pidgeon als Ms. Klein
- J.J. Johnston als Jilly Curran
- Jack Wallace als Frank
- Lionel Mark Smith als Charlie Olcott
- Adolph Mall als Benjamin
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Verfügbarkeit
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