Haus der Spiele (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Mamet |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 2.585.639 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (368 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Margaret Ford ist Therapeutin und möchte einem Patienten helfen, der an Spielsucht leidet. Dafür wagt sie sich in eine Welt, die ihr völlig fremd ist: die schummrige Unterwelt der Spielhöllen. In einem zwielichtigen Casino stellt sie sich mutig Mike entgegen, einem Profispieler, der die Schuldscheine ihres Patienten in der Hand hält.
Doch aus der Konfrontation wird etwas anderes. Mike verleitet Margaret zu einem Pokerspiel mit hohem Einsatz, und bald erliegt sie seiner Meisterschaft im Täuschen ebenso wie seinem Charme. Hoffnungslos verliebt, verdrängt sie, dass sie es mit einem Schwindler zu tun hat, dem man nicht trauen darf. Ehe sie sich versieht, ist sie selbst Teil eines abgekarteten Spiels, dessen Ausgang hier nicht verraten wird.
Entstehungsgeschichte
David Mamet führte Regie bei diesem Film, der 1987 erschien. Lindsay Crouse, Joe Mantegna, Mike Nussbaum und Lilia Skala gehören zur Besetzung. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Thriller und Drama greifen hier ineinander. Der Krimi liegt im Milieu der Spielhöllen und Betrügereien, der Thriller im abgekarteten Spiel, in das Margaret gerät, das Drama in der Verwandlung einer Frau, die helfen wollte und sich selbst verstrickt.
Bemerkenswert ist die Umkehrung der Rollen, auf der die Geschichte beruht. Eine Therapeutin, deren Beruf es ist, andere zu durchschauen, lässt sich von einem Meister der Täuschung einwickeln. Daraus entsteht eine Spannung, die weniger aus äußerer Action als aus psychologischem Katz-und-Maus-Spiel entsteht. Das Pokerspiel dient dabei als passendes Bild: Es geht um Bluffen, Lesen und Verbergen von Absichten. Die Frage, wer hier wen manipuliert, zieht sich als Leitmotiv durch die Handlung und stellt sich dem Publikum ebenso wie der Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 zeigt eine überwiegend positive Aufnahme. Die Zahl der Stimmen liegt im mittleren dreistelligen Bereich, eine überschaubare Grundlage, die eher auf ein interessiertes Publikum als auf ein Massenpublikum hinweist.
Seit dem Erscheinen sind 39 Jahre vergangen. Im Bereich der Kriminalthriller steht der Titel für eine Erzählweise, die auf Täuschung und doppelte Böden setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lindsay Crouse als Dr. Margaret Ford
- Joe Mantegna als Mike
- Mike Nussbaum als Joey
- Lilia Skala als Dr. Maria Littauer
- J.T. Walsh als The Businessman
- Steven Goldstein als Billy Hahn
- Jack Wallace als Bartender
- Ricky Jay als George
- William H. Macy als Sgt. John Moran
- Meshach Taylor als Mr. Dean
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Verfügbarkeit
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