High Life (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claire Denis |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.933.400 $ |
| Einspielergebnis | 2.133.033 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (1.264 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tief im Weltall, weit außerhalb unseres Sonnensystems, leben Monte und seine kleine Tochter Willow gemeinsam auf einem ramponierten Raumschiff. Die Besatzung bestand vor einiger Zeit noch aus vielen verurteilten Schwerverbrechern, die sich mit einer gefährlichen Mission von ihren Strafen freikauften. Die Reproduktionswissenschaftlerin Dibs quälte sie mit Experimenten, bei denen bis auf Monte und Willow alle ums Leben kamen.
Monte ist ein stiller Mann, der sich harte Selbstdisziplin auferlegt hat; im Umgang mit seiner Tochter aber wird aus ihm ein zärtlicher Versorger. Die beiden sind nun die letzten Überlebenden an Bord und nähern sich in völliger Isolation ihrem unausweichlichen Ziel: einem schwarzen Loch und damit dem Ende von Zeit und Raum.
Entstehungsgeschichte
Claire Denis inszenierte den Film, der 2018 herauskam. Die Hauptrolle liegt bei Robert Pattinson, weiter besetzt sind Juliette Binoche, Mia Goth und André 3000. Erst ab sechzehn Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Drama und Mystery greifen hier ineinander, und die Reihenfolge täuscht ein wenig über die Gewichtung hinweg. Das Raumschiff liefert den geschlossenen Raum, aus dem niemand entkommen kann, doch der Konflikt ist ein zwischenmenschlicher: Gefangene, eine Wissenschaftlerin mit Verfügungsgewalt über ihre Körper, und am Ende ein Vater mit einem Kind. Erzählerisch auffällig ist, dass die Ausgangslage bereits nach der Katastrophe einsetzt – die Besatzung ist tot, bevor die Geschichte beginnt. Das Mystery-Element ergibt sich weniger aus einem Rätsel als aus dieser Rückwärtsbewegung. Das schwarze Loch als Ziel gibt der Erzählung eine Richtung, die keine Umkehr zulässt. Der Stoff berührt Zwang und Gewalt an Gefangenen und verlangt entsprechend nüchterne Beschreibung.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,7 von 10 Punkten aus Stimmen im vierstelligen Bereich fällt die Bewertung unterdurchschnittlich aus und deutet auf ein gespaltenes Publikum hin. Solche Werte entstehen häufig, wenn ein Film unter einem vertrauten Genrelabel läuft, dessen Erwartungen er nicht bedient. 8 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Titel für eine Science Fiction, die auf Schauwerte verzichtet und ihren Schwerpunkt auf Körper, Isolation und Abhängigkeit legt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Pattinson als Monte
- Juliette Binoche als Dibs
- Mia Goth als Boyse
- André 3000 als Tcherny
- Agata Buzek als Nansen
- Lars Eidinger als Chandra
- Claire Tran als Mink
- Ewan Mitchell als Ettore
- Gloria Obianyo als Elektra
- Victor Banerjee als Indian Professor
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Verfügbarkeit
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