Hass (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mathieu Kassovitz |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-05-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (4.702 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den tristen Sozialbausiedlungen der Pariser Vororte ist die Lage gekippt. Ein sechzehnjähriger Araber wurde von der Polizei fast zu Tode geprügelt, daraufhin brachen Unruhen aus. Eine ganze Nacht lang standen sich Jugendliche und Polizei gegenüber, am Morgen danach herrscht Ausnahmezustand.
Mitten darin bewegen sich die Freunde Hubert, Saïd und Vinz. Sie stehen an vorderster Front, und ihre Wut richtet sich nicht gegen einzelne Personen, sondern gegen das System, in dem sie leben. Angekündigt ist ein Tag, der ihr Leben verändern wird. Worin diese Veränderung besteht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Hass“ ist ein Film aus dem Jahr 1995, Regie führte Mathieu Kassovitz. In der Besetzung stehen Vincent Cassel, Hubert Koundé, Saïd Taghmaoui und Abdel Ahmed Ghili. Der Film ist ein reines Drama ohne zweites Genre. Die Altersfreigabe liegt bei zwölf Jahren und fällt damit für einen Stoff, in dessen Zentrum Polizeigewalt und eine eskalierte Nacht stehen, vergleichsweise niedrig aus.
Hinter den Kulissen
Das Umfeld ist eng gesteckt: Paris und Frankreich, Ghetto, sozial schwache Familie, Polizeigewalt, dazu HipHop und Breakdance. Zwei Ebenen stehen damit nebeneinander, die Verhältnisse, aus denen die Figuren stammen, und die Kultur, in der sie sich ausdrücken.
Dass keine Thriller- oder Actioneinordnung hinzukommt, verschiebt das Gewicht. Der Konflikt wird nicht über eine Spannungsmechanik aufgelöst, sondern über die Beobachtung dreier Figuren in einem eng begrenzten Zeitraum. Die Dreierkonstellation erlaubt es, verschiedene Haltungen zur selben Erfahrung nebeneinanderzustellen, ohne dass eine davon zur Erzählerstimme wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 Punkten bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich im oberen Bereich. Die Stimmenzahl ist solide, reicht aber nicht an die Größenordnung breiter Publikumstitel heran. Ein derart hoher Wert bei dieser Beteiligung deutet auf ein Publikum, das den Film gezielt aufsucht.
Seit dem Erscheinen 1995 sind 31 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramas gehört „Hass“ damit zu den älteren Titeln, die ihr Thema nicht über eine Genreverpackung transportieren, sondern über die unmittelbare Schilderung eines Milieus.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Cassel als Vinz
- Hubert Koundé als Hubert
- Saïd Taghmaoui als Saïd
- Abdel Ahmed Ghili als Abdel
- Solo als Santo
- Joseph Momo als Ordinary Man
- Héloïse Rauth als Sarah
- Rywka Wajsbrot als Vinz's Grandmother
- Olga Abrego als Vinz's Aunt
- Laurent Labasse als Cook
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Verfügbarkeit
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