Die purpurnen Flüsse (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mathieu Kassovitz |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.365.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.807 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kommissar Pierre Niémans wird nach Guernon beordert. An der dortigen Elite-Universität ist ein Bibliothekar ermordet worden.
200 Kilometer entfernt ermittelt Inspektor Max Kerkerian in einem Fall von Grabschändung. Dass die beiden Fälle zusammengehören, ist der Ausgangspunkt — was sie verbindet, führt weit in die Geschichte der Universität zurück.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Jean-Christophe Grangés Roman von 1997.
Regie führte Mathieu Kassovitz, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Grangé.
Jean Reno spielt Pierre Niémans, Vincent Cassel den Max Kerkerian, Nadia Farès die Fanny Ferreira, Jean-Pierre Cassel den Dr. Bernard Chernezé und Dominique Sanda die Schwester Andrée.
Produziert wurde der Film von Alain Goldman. Die Kamera führte Thierry Arbogast, den Schnitt besorgte Maryline Monthieux, die Musik stammt von Bruno Coulais.
Gedreht wurde von Oktober 1999 bis März 2000, unter anderem bei der ONERA, an der Aiguille des Grands Montets, am Mer de Glace und im Pavillon Keller.
Hinter den Kulissen
Die Drehorte sind Teil der Wirkung. Die Aiguille des Grands Montets und das Mer de Glace bringen Hochgebirge und Gletscher in einen Kriminalfilm — eine Umgebung, die Spuren konserviert und Menschen zugleich fernhält.
Der Aufbau setzt auf zwei Ermittler, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Niémans und Kerkerian arbeiten getrennt, in verschiedenen Städten und an verschiedenen Fällen; erst ihr Zusammentreffen macht aus zwei Rätseln eines. Jean Reno und Vincent Cassel spielen dabei zwei Temperamente, die sich nicht ähneln müssen, um zu funktionieren.
Dass eine Elite-Universität den Schauplatz stellt, gibt dem Film seine Richtung. Der Fall führt nicht zu einem einzelnen Täter, sondern in die Geschichte einer Institution.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 60 Millionen US-Dollar ein.
Die Kritik urteilte geteilt. Cinema nannte ihn einen atmosphärisch dichten Psychothriller mit beeindruckenden Bildern. Das Lexikon des internationalen Films hielt dagegen, es sei „ein Film ohne Zwischentöne", dem die tiefere Atmosphäre der Romanvorlage fehle.
Fünf César-Nominierungen kamen zusammen — für Regie, Musik, Kamera, Ton und Schnitt — dazu drei Nominierungen für den Europäischen Filmpreis.
Auffällig ist, worauf sich diese Nominierungen verteilen: fast ausschließlich auf handwerkliche Kategorien. Genau dort liegt auch das Lob der Kritik, während der Haupteinwand das Drehbuch trifft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Reno als Pierre Niemans
- Vincent Cassel als Max Kerkerian
- Nadia Farès als Fanny Ferreira
- Dominique Sanda als Sister Andrée
- Karim Belkhadra als Captain Dahmane
- Jean-Pierre Cassel als Dr. Bernard Chernezé
- Didier Flamand als The Dean
- Philippe Nahon als Homme à la station service
- François Levantal als Pathologist
- Laurent Lafitte als Hubert
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Verfügbarkeit
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