Hara Kiri: Tod eines Samurai (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Miike |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 5.435.358 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (210 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der mittellose Ronin Motome bittet im vornehmen Haus Ii um Erlaubnis, im Hof rituellen Selbstmord zu begehen. Insgeheim hofft er, man werde ihm stattdessen etwas Geld zustecken und ihn fortschicken, denn solche Gesuche sind unter verarmten Kriegern eine gängige Masche geworden. Chef-Verwalter Kageyu jedoch hat genug von diesen inszenierten Bettelgängen und nimmt Motome beim Wort, selbst als ans Licht kommt, dass dessen Schwert nur eine Attrappe aus Bambus ist. Der junge Mann wird zu einem grausamen Tod gezwungen. Wenige Tage darauf erscheint ein weiterer Samurai mit demselben Anliegen vor dem Haus – ohne dass Kageyu ahnt, welche Verbindung ihn mit Motome verbindet und welche Absichten er tatsächlich verfolgt.
Entstehungsgeschichte
Der 2011 entstandene Film stammt von Regisseur Takashi Miike und ist als historisches Drama angelegt. In den Hauptrollen sind Koji Yakusho, Ichikawa Ebizō XI., Eita und Hikari Mitsushima zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie deutet auf eine Geschichte, die weniger auf Actionsequenzen als auf gesellschaftliche Zwänge und moralische Widersprüche innerhalb der Samurai-Hierarchie setzt. Die Konstruktion mit zwei Ronin, deren Schicksale sich erst nach und nach als miteinander verwoben erweisen, legt eine Erzählform nahe, die auf Verzögerung und Enthüllung setzt statt auf lineares Vorantreiben der Handlung. Dass die Ehre der Samurai-Klasse gegen die tatsächliche Not ihrer verarmten Mitglieder gestellt wird, verweist auf einen Kern, der eher gesellschaftskritisch als heroisch angelegt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden oberen Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, was den Titel innerhalb des historischen Dramas zu einem Werk macht, das sich mit ruhiger Erzählweise von schnelllebigeren Genrebeiträgen abhebt. Innerhalb des Samurai-Kinos steht er für einen Zugang, der die Institution der Ehre selbst infrage stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Koji Yakusho als Kageyu
- Ichikawa Ebizo XI als Hanshirô Tsugumo
- Eita Nagayama als Motome
- Hikari Mitsushima als Miho
- Naoto Takenaka als Tajiri
- Kazuki Namioka als Umanosuke Kawabe
- Hirofumi Arai als Hayatonosho Matsuzaki
- Munetaka Aoki als Hikokuro Omodaka
- Takashi Sasano als Sousuke priest
- Gorō Daimon als Priest
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Verfügbarkeit
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