Haftbefehl (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vincent Garenq |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.965.576 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alain Marécaux führt mit seiner Frau Edith ein geordnetes Leben, als beide 2001 mit Vorwürfen konfrontiert werden, die alles zerstören: Sie sollen sich an Kindern vergangen haben. Die Anschuldigungen treffen sie und weitere Personen und lösen ein Verfahren aus, das sich zu einem der aufsehenerregendsten Justizskandale der jüngeren französischen Geschichte auswächst. Alain gerät in eine Maschinerie, die ihn nicht mehr loslässt: Er muss um seine Freiheit, seinen Ruf und seine Familie kämpfen, während er in Haft sitzt und die Vorwürfe, die nie zutrafen, nicht widerlegen kann.
Entstehungsgeschichte
„Haftbefehl“ entstand 2011 unter der Regie von Vincent Garenq. In den Hauptrollen sind Philippe Torreton, Wladimir Yordanoff, Noémie Lvovsky und Raphaël Ferret zu sehen. Der Film ist als Drama mit Kriminalhandlung angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Krimi verschiebt den Fokus weg von der Frage nach Tätern und Opfern hin zur Frage, wie ein Justizsystem einen Unschuldigen in ein Verfahren hineinziehen kann, aus dem er sich kaum befreien kann. Das Schlagwort „nach wahrer Begebenheit“ setzt den Rahmen: Der Film beansprucht, ein reales Justizverfahren nachzuzeichnen, statt eine fiktive Kriminalgeschichte zu erzählen. Die Erzählperspektive bleibt eng an Alain Marécaux gebunden, wodurch der Film weniger als Ermittlungsgeschichte funktioniert denn als Zermürbungsstück über einen Menschen, der sich gegen eine Anklage wehrt, die er nicht entkräften kann. Die Besetzung mit vier zentralen Namen deutet auf eine Erzählung hin, die sich stärker auf wenige Figuren und ihre Beziehungen konzentriert als auf ein breites Ensemble.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt „Haftbefehl“ zu den solide bewerteten, aber nicht breit diskutierten Vertretern seines Genres. Seit dem Erscheinen des Films sind inzwischen deutlich über zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Bewertungslage viel verschoben hätte. Innerhalb des Justizdramas positioniert sich der Film klar auf der Seite der Fälle von Fehlurteilen und behördlichem Versagen, ein Zweig, der von der Spannung zwischen individuellem Schicksal und institutionellem Apparat lebt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Philippe Torreton als Alain Marécaux
- Wladimir Yordanoff als Maître Hubert Delarue
- Noémie Lvovsky als Edith Marécaux
- Raphaël Ferret als Le juge Burgaud
- Michelle Goddet als Thessy, la soeur d'Alain
- Farida Ouchani als Myriam Badaoui
- Olivier Claverie als Le procureur
- Jean-Pierre Bagot als Le père d'Alain Marécaux
- Sarah Lecarpentier als Aurélie Grenon
- Kevin Tholliez als Thomas Marécaux
Weitere Filme von Vincent Garenq
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.