Grüße aus Hollywood (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Nichols |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 39.071.603 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (306 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Suzanne Vale ist Schauspielerin in Hollywood, drogenabhängig und auf dem Weg nach unten. Nach einem Aufenthalt in einer Entzugsklinik stellt ihre Filmgesellschaft eine Bedingung, damit sie weiter beschäftigt wird: Suzanne soll bei ihrer Mutter Doris Mann einziehen. Doris war selbst einmal ein Star und trinkt inzwischen mit beachtlicher Ausdauer.
Für Suzanne ist das die denkbar ungünstigste Lösung. Jahrelang hat sie darum gekämpft, aus dem Schatten ihrer Mutter herauszutreten, und sie hat das Gefühl, von ihr noch immer wie ein Kind behandelt zu werden. Hinzu kommen Schwierigkeiten mit den Männern in ihrem Leben. Und doch beginnt Suzanne allmählich, die komische Seite ihrer Lage zu erkennen, und mit diesem Blick verändert sich auch ihr Verständnis der Beziehung zu ihrer Mutter.
Entstehungsgeschichte
Mike Nichols führte Regie bei dieser Tragikomödie aus dem Jahr 1990. Meryl Streep, Shirley MacLaine, Dennis Quaid und Gene Hackman prägen die Besetzung, in der zwei Frauenrollen klar im Zentrum stehen, flankiert von Männerfiguren, die das Leben der Tochter mitbestimmen. Kinder ab zwölf Jahren dürfen zusehen.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind hier nicht getrennte Tonlagen, sondern Teil derselben Bewegung. Die Geschichte handelt von Sucht, Rückfallgefahr und einem belasteten Familienverhältnis, also von durchaus ernsten Dingen. Die Wendung, dass Suzanne das Komische ihrer Lage zu sehen lernt, macht den Humor zu einem Mittel der Bewältigung statt zu bloßer Auflockerung.
Das Hollywood-Milieu liefert den Rahmen: Eine Filmgesellschaft entscheidet über Suzannes Wohnort, und die Mutter verkörpert einen früheren Glanz, der längst verblasst ist. Die Anlage spiegelt Tochter und Mutter ineinander, denn beide kennen den Druck des Geschäfts und beide haben ihre eigene Form der Abhängigkeit.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,6 von 10 Punkten zeigt eine überwiegend wohlwollende Aufnahme. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, eine eher kleine Grundlage für einen Film mit so bekannten Namen in der Besetzung.
Seit dem Erscheinen sind 36 Jahre vergangen. Innerhalb der Tragikomödie steht der Titel für jene Spielart, die schwierige Familienbeziehungen mit Witz erzählt und das Showgeschäft nicht als Glanzwelt, sondern als Belastung zeigt, die sich von einer Generation auf die nächste überträgt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Meryl Streep als Suzanne Vale
- Shirley MacLaine als Doris Mann
- Dennis Quaid als Jack Faulkner
- Gene Hackman als Lowell Kolchek
- Richard Dreyfuss als Dr. Frankenthal
- Rob Reiner als Joe Pierce
- Mary Wickes als Grandma
- Conrad Bain als Grandpa
- Annette Bening als Evelyn Ames
- Simon Callow als Simon Asquith
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Verfügbarkeit
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