Graduation (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cristian Mungiu |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-20 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.015.002 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (316 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Romeo Aldea arbeitet als Arzt in einer kleinen Bergstadt in Transsilvanien. Seine Tochter Eliza hat er in der Überzeugung großgezogen, dass sie Rumänien mit dem Erreichen der Volljährigkeit verlassen und im Ausland studieren wird. Dieser Plan steht kurz vor seiner Erfüllung: Eliza hat ein Stipendium für ein Psychologiestudium in Großbritannien erhalten.
Es fehlt nur noch die Abiturprüfung, für eine Musterschülerin wie Eliza eigentlich eine reine Formsache. Doch am Tag vor den schriftlichen Prüfungen wird Eliza angegriffen, und der Übergriff gefährdet ihre Abreise. Romeo steht plötzlich vor einer Entscheidung. Es gibt mehrere Wege, das Problem zu lösen, doch keiner davon lässt sich mit den Grundsätzen vereinbaren, die er als Vater seiner Tochter mitgegeben hat.
Entstehungsgeschichte
Das Drama stammt von Cristian Mungiu und erschien 2016. Zur Besetzung gehören Adrian Titieni, Maria Dragus, Lia Bugnar und Wlad Iwanow.
Der Film erzählt eine Geschichte, die fest in Rumänien verankert ist, und stellt dabei die Frage, was es für Eltern bedeutet, die Zukunft ihrer Kinder außerhalb des eigenen Landes zu suchen.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama konzentriert sich der Film ganz auf ein moralisches Dilemma. Spannung entsteht nicht aus äußerer Action, sondern aus dem Konflikt zwischen dem Wunsch, das Beste für das eigene Kind zu erreichen, und den Werten, die man selbst vertreten hat.
Die Anlage ist präzise. Ein Vater, der seiner Tochter Prinzipien beigebracht hat, gerät in eine Lage, in der die Treue zu diesen Prinzipien den Lebenstraum der Familie kosten könnte. Der Übergriff auf Eliza verleiht der Situation zusätzliches Gewicht. Eine Gewalttat trifft eine junge Frau unmittelbar vor dem entscheidenden Schritt in ihr eigenes Leben, und statt ihr Leid in den Mittelpunkt zu stellen, droht die Sorge um die Prüfung alles andere zu überlagern. Ein solcher Stoff verlangt einen ernsten, unbeschönigten Blick.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsnote liegt bei 6,8 von 10, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das spricht für eine überwiegend positive Aufnahme.
Zehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Drama über Verantwortung und Kompromiss. Im Genre steht er für Erzählungen, die ein scheinbar kleines Problem zum Prüfstein für die Moral eines Menschen machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adrian Titieni als Romeo Aldea
- Maria Dragus als Eliza
- Lia Bugnar als Magda
- Vlad Ivanov als Chief Inspector
- Emanuel Pârvu als Procurorul Ivaşcu
- Lucian Ifrim als Albu Marin
- Gheorghe Ifrim als Agent Sandu
- Adrian Văncică als Gelu
- Tudor Smoleanu als Doctorul Pandele
- Liliana Mocanu als Doamna Bulai
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Verfügbarkeit
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