Jenseits der Hügel (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cristian Mungiu |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 124.919 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (217 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alina reist nach Rumänien, um Voichita zu besuchen, mit der sie im Waisenhaus aufgewachsen ist. Voichita lebt inzwischen in einem abgelegenen Kloster, zurückgezogen und eingebunden in ein strenges Regelwerk. Zwischen den beiden Frauen besteht eine Nähe, die über gewöhnliche Freundschaft hinauszugehen scheint. Alina will, dass Voichita mit ihr nach Deutschland geht, wo sie inzwischen lebt, doch Voichita hat sich für das Leben im Kloster entschieden und lehnt ab. Je deutlicher diese Entscheidung wird, desto heftiger lehnt sich Alina gegen die Ordnung des Konvents auf. Für den Abt und die Nonnen wird ihr Verhalten zunehmend unerklärlich – und sie ziehen daraus einen Schluss, der Alinas Lage grundlegend verändert.
Entstehungsgeschichte
„Jenseits der Hügel“ entstand 2012 unter der Regie von Cristian Mungiu. Der Film ist als Drama mit Liebesfilm-Elementen angelegt und trägt die Altersfreigabe ab 12 Jahren. In den zentralen Rollen sind Cosmina Stratan und Cristina Flutur als Alina und Voichita zu sehen, ergänzt durch Valeriu Andriuta und Dana Tapalagă.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm deutet an, dass die Geschichte weniger auf äußere Handlung als auf ein emotionales Spannungsfeld setzt: die Bindung zweier Frauen, die durch unterschiedliche Lebensentwürfe auseinandergezogen wird. Der klösterliche Rahmen mit seinen festen Regeln steht der persönlichen, unbedingten Zuneigung Alinas gegenüber, und aus diesem Gegensatz entwickelt sich der Konflikt. Dass die Handlung in einem geschlossenen, isolierten Ort spielt, verstärkt die Enge, in der sich beide Figuren bewegen, und lässt wenig Raum für äußere Ablenkung von der zwischenmenschlichen Auseinandersetzung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mehr als zehn Jahre vergangen, der Film bleibt aber durch sein Thema – die Kollision zwischen persönlicher Bindung und institutioneller Ordnung – innerhalb seines Genres ein eigenständiger Beitrag, der sich von reinen Beziehungsdramen durch den religiösen Rahmen unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cosmina Stratan als Voichita
- Cristina Flutur als Alina
- Valeriu Andriuță als Priest
- Dana Tapalagă als Mother superior
- Cătălina Harabagiu als Antonia
- Gina Tandura als nun Iustina
- Vica Agache als nun Elisabeta
- Nora Covali
- Luminița Gheorghiu als Schoolteacher
- Dionisie Vitcu als Mr. Valerica
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Verfügbarkeit
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