Good Neighbours (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jacob Tierney |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-06-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (119 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem unscheinbaren Mehrfamilienhaus pflegen Louise, Spencer und Victor eine nachbarschaftliche Vertrautheit, wie sie in solchen Häusern entsteht: ein Plausch im Treppenhaus, ein Drink am Abend, ein gemeinsames Essen. Doch unter der Oberfläche bröckelt die Idylle. Spencers Lächeln wirkt zu einstudiert, Louises Zuneigung zu ihren Katzen nimmt seltsame Züge an, und der frisch zugezogene Victor gibt sich auffällig hilfsbereit. Die drei beginnen, einander zu beobachten, stoßen auf Widersprüche und wachsendes Misstrauen. Als eine Serie von Morden und Vergewaltigungen die Umgebung erschüttert, gerät das fragile Gleichgewicht zwischen ihnen endgültig aus den Fugen.
Entstehungsgeschichte
Der Thriller mit dramatischen Zügen entstand 2011 unter der Regie von Jacob Tierney. In den Hauptrollen sind Jay Baruchel, Scott Speedman, Emily Hampshire und Gary Farmer zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Drama zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Statt auf offene Gewaltdarstellung setzt die Handlung zunächst auf das langsame Freilegen von Charakterzügen, die hinter freundlichen Fassaden verborgen liegen. Die Konstellation aus drei Nachbarn, die sich gegenseitig beobachten und misstrauisch beäugen, erzeugt eine Kammerspiel-Atmosphäre, in der jede Alltagsgeste doppeldeutig gelesen werden kann. Erst die parallel laufende Verbrechensserie verschiebt das Geschehen von der psychologischen Studie hin zum eigentlichen Thriller-Plot. Diese Verzahnung von zwischenmenschlicher Beobachtung und kriminalistischer Bedrohung prägt den Erzählrhythmus des Films.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 aus einem noch überschaubaren, dreistelligen Stimmenaufkommen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen weit mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Resonanz Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Genres reiht sich der Titel in jene Thriller ein, die weniger auf äußere Spannung als auf das langsame Misstrauen zwischen vertrauten Figuren setzen – eine Erzählweise, die Geduld verlangt und nicht jedem Publikumsgeschmack entgegenkommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jay Baruchel als Victor Spiegelman
- Scott Speedman als Spencer
- Emily Hampshire als Louise
- Gary Farmer als Brandt
- Xavier Dolan als Jean-Marc
- Kaniehtiio Horn als Johanne
- Anne-Marie Cadieux als Valérie Langlois
- Micheline Lanctôt als Mme. Gauthier
- Jacob Tierney als Jonah Spiegelman
- Sean Lu als Mr. Chou
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Verfügbarkeit
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