Glatt rasiert (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lodge Kerrigan |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-04-14 |
| Budget | 68.000 $ |
| Einspielergebnis | 26.351 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann bricht sich Zugang zu einem Auto und fährt los, ohne dass die Umstände seiner Lage erklärt würden. Die Welt um ihn herum ist unerträglich laut: Radiorauschen, Stromleitungen, Stimmen, die sich verzerren. Er versucht, sich abzuschotten, klebt Fenster und Spiegel zu, kann selbst in einem Restaurant dem Lärm nicht entkommen. Auf einer Milchtüte ist ein vermisstes Kind abgebildet. Zwischendurch gibt es Momente völliger Stille, in denen er an seine Tochter denkt, die er wiedersehen will. Parallel ermittelt ein Detective in einem Mordfall an einem kleinen Mädchen. Wie beide Handlungsstränge zusammenhängen, wird nicht vorweggenommen.
Entstehungsgeschichte
„Glatt rasiert“ (Originaltitel „Clean, Shaven“) entstand 1995 unter der Regie von Lodge Kerrigan. Die Hauptrolle spielt Peter Greene, an seiner Seite stehen Robert Albert, Megan Owen und Jennifer MacDonald. Der Film ist als Drama mit Krimi- und Thriller-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Krimi und Thriller deutet an, dass es hier weniger um klassische Ermittlungsspannung geht als um einen inneren Zustand, der sich in äußeren Reizen spiegelt – Lärm, Verzerrung, plötzliche Stille. Dass die Handlung zwei Stränge parallel führt, einen Mann auf der Suche nach seiner Tochter und einen Detective, der einen Mord an einem Mädchen untersucht, legt nahe, dass der Film die Perspektive des Zuschauers bewusst zwischen Verunsicherung und Aufklärung schwanken lässt, statt beides von Beginn an zu verknüpfen. Die reduzierte Besetzung auf wenige Namen passt zu einer Geschichte, die sich stark auf eine einzelne, fragmentierte Wahrnehmung konzentriert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breiter Konsens ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1995 sind mittlerweile deutlich über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Phase des unabhängigen, formal eigenwilligen Genrekinos der neunziger Jahre einordnet. Innerhalb von Drama, Krimi und Thriller steht er eher am psychologischen Rand des Spektrums, weniger an dessen plotgetriebenem Zentrum.
Bilder




Besetzung & Stab
- Peter Greene als Peter Winter
- Robert Albert als Jack McNally
- Megan Owen als Mrs. Winter
- Jennifer MacDonald als Nicole Winter
- Molly Castelloe als Melinda Frayne
- J. Dixon Byrne als Dr. Michaels
- Alice Levitt als Girl with ball
- Eliot Rockett als Man on Ladder / Man in Jeep
- Karen MacDonald als Girl in Rain
- Lee Kayman als Bartender
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Verfügbarkeit
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