Ghost in the Shell (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rupert Sanders |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama, Action |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 110.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 169.801.921 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (8.748 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer nahen Zukunft sind künstliche Körperteile Alltag. Mira Killian ist der erste Mensch, dessen Gehirn vollständig in einen künstlichen Körper übertragen wurde — hergestellt vom Konzern Hanka Robotics, eingesetzt bei der Antiterroreinheit Section 9.
Sie jagt einen Hacker, der sich in die Köpfe von Menschen einklinkt und Mitarbeiter von Hanka tötet. Die Spur führt zu ihr selbst: Ihre Erinnerungen an einen Bootsunfall sind eingesetzt, ihre Herkunft eine andere, und der Konzern hat vor ihr weitere Versuche unternommen, die nicht überlebt haben.
Entstehungsgeschichte
Vorlage sind Masamune Shirows Manga und vor allem Mamoru Oshiis Anime von 1995, der als einer der einflussreichsten Science-Fiction-Filme überhaupt gilt.
DreamWorks erwarb die Rechte 2008; die Entwicklung zog sich über Jahre und mehrere Drehbuchfassungen hin. 2014 wurde Rupert Sanders als Regisseur bestätigt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von Februar bis Juni 2016 in Neuseeland in den Stone Street Studios sowie in Hongkong, dessen Stadtbild die Vorlage für die Kulisse liefert. Das Budget lag bei 110 Millionen Dollar.
Die Bildgestaltung übernimmt zentrale Einstellungen des Anime nahezu unverändert — den Sprung vom Hochhaus, den Kampf im flachen Wasser, die Fertigung des Körpers zu Beginn. Auffällig ist der Anteil gebauter Kulissen: Die Werbehologramme, die über der Stadt stehen, wurden teilweise als reale Aufbauten realisiert statt nachträglich eingesetzt.
Einordnung & Wirkung
Die Besetzung der Hauptrolle mit Scarlett Johansson löste in den Vereinigten Staaten breite Kritik aus — der Vorwurf lautete, eine japanische Figur werde weiß besetzt. In Japan fiel die Reaktion deutlich zurückhaltender aus; Mamoru Oshii selbst erklärte, es gebe keinen Grund, weshalb die Figur von einer asiatischen Darstellerin gespielt werden müsse, da sie ohnehin einen künstlichen Körper trage.
Verschärft wurde die Debatte durch die Entscheidung des Films, die Frage zur Handlung zu machen: Die Figur stellt sich als ursprünglich japanische Frau namens Motoko Kusanagi heraus, deren Gehirn in einen westlich aussehenden Körper gesetzt wurde. Kritiker sahen darin keine Auflösung, sondern eine nachträgliche Rechtfertigung der Besetzung.
Der Film spielte weltweit rund 170 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 110 Millionen zuzüglich Werbekosten, und blieb damit deutlich im Verlust. Die Besprechungen lagen bei rund dreiundvierzig Prozent Zustimmung: Anerkennung für die Bilder, Ablehnung für alles, was die Vorlage gedanklich ausgemacht hatte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Scarlett Johansson als Major Mira Killian / Motoko Kusanagi
- Takeshi Kitano als Aramaki
- Pilou Asbæk als Batou
- Michael Pitt als Kuze
- Chin Han als Togusa
- Juliette Binoche als Dr. Ouelet
- Peter Ferdinando als Cutter
- Rila Fukushima als Red Robed Geisha
- Daniel Henshall als Skinny Man
- Yutaka Izumihara als Saito
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