Gegen den Strom (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Benedikt Erlingsson |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (445 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Halla leitet einen Chor. Nach außen ist sie eine unabhängige, warmherzige und eher in sich gekehrte Frau, deren Alltag in ruhigen Bahnen zu verlaufen scheint. Hinter dieser Fassade führt sie jedoch ein Doppelleben. Unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ kämpft sie heimlich als leidenschaftliche Umweltaktivistin gegen die nationale Aluminiumindustrie, ein Krieg, den sie ganz allein führt.
Ihre Mittel werden dabei immer drastischer. Zunächst greift sie zu Vandalismus, schließlich zu Industriesabotage, und es gelingt ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zum Stillstand zu bringen. Dann aber wird ein Adoptionsantrag bewilligt, den Halla fast schon vergessen hatte. Plötzlich geraten ihre geradlinigen Pläne aus dem Takt. Entschlossen bereitet sie ihre letzte und kühnste Aktion zur Rettung des isländischen Hochlands vor.
Entstehungsgeschichte
Benedikt Erlingsson ist der Regisseur dieses Films von 2018, der international den Titel „Woman at War“ trägt. Im Mittelpunkt steht Halldóra Geirharðsdóttir, ergänzt durch Jóhann Sigurðarson, Davíð Þór Jónsson und Magnús Trygvason Eliassen. Bemerkenswert niedrig ist die Freigabe ab 6 Jahren, obwohl es um Sabotage geht, was auf einen eher leichten, unblutigen Ton schließen lässt.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Komödie in einem Film zu vereinen, verlangt eine besondere Tonlage. Das Drama erzählt von einer Frau zwischen Überzeugung und neuer Verantwortung, der Thriller von heimlichen Aktionen und der Gefahr, entdeckt zu werden, die Komödie nimmt der Geschichte die Schwere. Der Kontrast zwischen der ruhigen Chorleiterin und der entschlossenen Saboteurin ist das erzählerische Herzstück. Mit dem Adoptionsantrag tritt ein zweiter Konflikt hinzu, der das politische Anliegen mit einer sehr persönlichen Frage verknüpft: Wie weit darf man gehen, wenn plötzlich jemand auf einen angewiesen ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 gehört der Film zu den deutlich positiv bewerteten Titeln. Die Wertung beruht auf einigen hundert Stimmen. Das Erscheinen liegt 8 Jahre zurück, das Thema Umweltschutz gegen Industrieinteressen hat seither nichts an Dringlichkeit verloren. Im Genre des politischen Dramas fällt er durch seine Mischung aus Ernst und Leichtigkeit auf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Halldóra Geirharðsdóttir als Halla / Ása
- Jóhann Sigurðarson als Sveinbjörn
- Davíð Þór Jónsson als Pianist / Accordion Player
- Magnús Trygvason Eliassen als Drummer
- Ómar Guðjónsson als Sousaphone Player
- Iryna Danyleiko als Ukrainian Choir Singer
- Galyna Goncharenko als Ukrainian Choir Singer
- Susanna Kurpenko als Ukrainian Choir Singer
- Jörundur Ragnarsson als Baldvin
- Juan Camillo Roman Estrada als Juan Camillo
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Verfügbarkeit
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