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Gefühle, die man sieht... - Things you can tell

Gefühle, die man sieht... - Things you can tell (2000)

⭐ 5,8 · 2000 · Drama, Liebesfilm
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Kurzüberblick

RegieRodrigo García
GenreDrama, Liebesfilm
Laufzeit109 Minuten
Erscheinungsdatum2000-05-27
Einspielergebnis1.433.668 $
TMDB-Bewertung5,8 (106 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Der Film erzählt von mehreren Frauen aus der Umgebung von Los Angeles, die sich nicht kennen, aber alle auf der Suche nach echter Liebe sind. Dr. Keener ist eine erfolgreiche Gynäkologin, die neben ihrem Beruf ihre pflegebedürftige Mutter versorgt. Die ambitionierte Rebecca wird von ihrem verheirateten Freund schwanger, während die Schriftstellerin Rose eine Beziehung zu einem kleinwüchsigen Nachbarn beginnt. Die Schauspielerin Christine kümmert sich in ihrer Freizeit um eine schwer erkrankte Freundin, und die Polizistin Kathy lässt in ihrem Alltag kaum Raum für Romantik – anders als ihre blinde Schwester Carol. Erst als ein Kollege Interesse an Kathy zeigt, gerät auch ihr Leben in Bewegung. Alle diese Frauen sind erfolgreich und klug, tun sich aber schwer damit, ihrem Leben jenseits von Beruf und Pflichten Sinn zu geben.

Entstehungsgeschichte

Der Film entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Rodrigo García. Zur Besetzung gehören Glenn Close, Cameron Diaz, Calista Flockhart und Kathy Baker, die die einzelnen Frauenfiguren in den parallel verlaufenden Geschichten verkörpern.

Hinter den Kulissen

Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier nicht als klassische Romanze, sondern als Nebeneinander mehrerer eigenständiger Erzählstränge, die durch ein gemeinsames Thema verbunden sind: die Schwierigkeit, Nähe und Zuneigung im eigenen Leben zuzulassen. Die Anlage mit fünf unabhängigen Frauenfiguren, die sich nicht begegnen, verzichtet auf eine zentrale Hauptfigur und setzt stattdessen auf ein Mosaik unterschiedlicher Lebenslagen – von Krankheit und Pflege bis zu ungewöhnlichen Beziehungen. Dass die Frauen durchweg als erfolgreich und intelligent beschrieben werden, ihnen aber emotionale Erfüllung fehlt, deutet auf ein Interesse an der Kluft zwischen äußerem Erfolg und innerer Leere hin.

Einordnung & Wirkung

Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2000 sind inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Erzählen mehrerer paralleler Frauenfiguren im Drama- und Liebesfilm-Genre als eigene Spielart etabliert hat. Innerhalb dieser Tradition steht der Titel als Beispiel für ein episodisches Format, das auf große dramatische Zuspitzung verzichtet und stattdessen mehrere leise Porträts nebeneinanderstellt.

Bilder

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Besetzung & Stab

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