40 Tage in der Wüste (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rodrigo García |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Historie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vierzig Tage zieht sich ein Mann in die Wüste zurück, um fastend und betend nach Klarheit zu suchen. Schon bald ist er nicht mehr allein: Der Teufel sucht ihn heim und versucht, sein Gottvertrauen zu erschüttern. Auf seinen Wanderungen trifft er auf eine Familie, die in der Abgeschiedenheit ein Haus errichtet. Zwischen Vater und Sohn herrscht Spannung, denn der Junge sehnt sich fort aus der Wildnis, während der Vater am Ort festhält. Der Wanderer bleibt, hilft bei der Arbeit und versucht, zwischen den beiden zu vermitteln. Was als stille Geste der Nächstenliebe beginnt, wird für ihn zur Probe – nicht nur für das Schicksal der Familie, sondern für sein eigenes Verständnis seiner Bestimmung.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Rodrigo García und ist als Historiendrama mit Abenteuerelementen angelegt. In den Hauptrollen stehen Ewan McGregor, Ciarán Hinds, Ayelet Zurer und Tye Sheridan. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass die Geschichte eine biblische Wüstenwanderung mit einer familiären Alltagserzählung verschränkt, verschiebt den Fokus weg vom reinen Bibeldrama hin zu einer Studie über Zweifel, Nähe und Verantwortung im Kleinen. Die Kombination aus Historie, Drama und Abenteuer deutet an, dass der äußere Weg durch die Wüste ebenso wichtig ist wie die inneren Auseinandersetzungen der Figuren. Dass McGregor offenbar mehr als eine Figur verkörpert, verstärkt den Eindruck eines Kammerspiels im großen Landschaftsraum, in dem sich Versuchung und Fürsorge unmittelbar gegenüberstehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld dessen, was religiös grundierte Historiendramen erreichen. Neun Jahre nach seiner Entstehung ist die Bewertungsbasis schmal geblieben, was auf eine begrenzte, aber nicht verschwundene Wahrnehmung hindeutet. Innerhalb des Genres reiht er sich als leiser, figurenbezogener Beitrag ein, der weniger auf große Ereignisse als auf zwischenmenschliche Spannungen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ewan McGregor als Jesus
- Ciarán Hinds als Father
- Ayelet Zurer als Mother
- Tye Sheridan als Son
- Susan Gray als Demonic Woman
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Verfügbarkeit
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