Garden State (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Zach Braff |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-07-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 26.781.723 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (2.116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Andrew Largeman spielt in Los Angeles kleine Fernsehrollen, bedient nebenbei in einem Restaurant und nimmt seit seiner Kindheit Medikamente, die sein Vater — Psychiater — ihm verschrieben hat. Als seine Mutter stirbt, fährt er zum ersten Mal seit neun Jahren nach New Jersey zurück.
Die Tabletten lässt er zu Hause. Was folgt, sind vier Tage zwischen alten Schulfreunden, die nirgendwo hingekommen sind, einer Beerdigung und einer jungen Frau namens Sam, die Epilepsie hat und pausenlos redet. Der Film handelt davon, wie es sich anfühlt, nach Jahren zum ersten Mal wieder etwas zu spüren — und davon, warum das nicht nur angenehm ist.
Entstehungsgeschichte
Zach Braff schrieb das Drehbuch, führte Regie und spielte die Hauptrolle. Es war seine erste Kinoarbeit; bekannt war er zu diesem Zeitpunkt aus der Serie "Scrubs".
Gedreht wurde in 25 Tagen im April und Mai 2003, überwiegend in South Orange, New Jersey — Braffs eigenem Heimatort. Das Budget lag bei 2,5 Millionen Dollar.
Nach der Premiere beim Sundance-Festival am 16. Januar 2004 kauften Fox Searchlight und Miramax die weltweiten Rechte für 5 Millionen Dollar — also das Doppelte der Herstellungskosten.
Hinter den Kulissen
Neben Braff spielen Natalie Portman als Sam, dazu Peter Sarsgaard, Ian Holm und Jean Smart.
Die Musik ist ein eigener Teil des Films: Braff stellte die Auswahl selbst zusammen, und die Zusammenstellung gewann 2005 einen Grammy als bestes Soundtrack-Album. Sie gilt als einer der Gründe, warum Indie-Pop in jenen Jahren im breiten Kino ankam.
Die Figur der Sam hat eine eigene Nachgeschichte: An ihr wurde später der Begriff "Manic Pixie Dream Girl" festgemacht — die schrullige junge Frau, deren Aufgabe darin besteht, einen niedergeschlagenen Mann ins Leben zurückzuholen. Der Begriff entstand 2007 in einer Kritik zu einem anderen Film, wird aber regelmäßig auf diese Rolle bezogen.
Einordnung & Wirkung
Der Film kam am 28. Juli 2004 in den breiten Verleih und spielte weltweit 35,8 Millionen Dollar ein.
Die Kritik reagierte gut: 86 Prozent bei Rotten Tomatoes; Roger Ebert vergab drei von vier Sternen und nannte ihn klug und unkonventionell. Braff erhielt von mehreren Kritikervereinigungen Auszeichnungen für das beste Regiedebüt. Das Magazin Empire führte den Film später auf Platz 393 seiner 500 besten Filme.
Er steht damit zugleich für eine Zeit und für deren spätere Neubewertung — kaum ein anderer Film der zweitausender Jahre wird so oft als Musterbeispiel für beides herangezogen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zach Braff als Andrew Largeman
- Natalie Portman als Sam
- Ian Holm als Gideon Largeman
- Peter Sarsgaard als Mark
- Jean Smart als Carol
- Armando Riesco als Jesse
- Jackie Hoffman als Aunt Sylvia Largeman
- Method Man als Diego
- Alex Burns als Dave
- Ron Leibman als Dr. Cohen
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Verfügbarkeit
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